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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 130

  1. Im Kampf gegen die Armut entstehen alle großen menschlichen Leistungen.

    John Knittel

  2. Durch albernes Geheule wird nie was in er Welt gebessert.

    Wilhelm Raabe

  3. Pferde, Motoren und Frauen - die drei erstklassigen Spielzeuge, die England hervorbringt.

    John Knittel

  4. Hütet euch jene schwächliche Resignation, von welcher der nächste Schritt zur Gleichgültigkeit führt, zu befördern oder sie gar hervorzurufen wollen.

    Wilhelm Raabe

  5. Wir schätzen die Tugend, aber wir erwähnen sie nicht.

    John Steinbeck

  6. Alle Menschen sind ehrlich, solange sie uninteressiert sind; die meisten aber sind verwundbar, wo ihr Interesse ins Spiel kommt. Ich glaube, dass einige wenige Menschen trotz ihres Interesses ehrlich …

    John Steinbeck

  7. Ein guter Wille kann schwach werden und wir müssen das Gute tun, solange wir noch Kraft haben und die Lust in uns dazu lebendig ist.

    Theodor Fontane

  8. Ich weiß nicht, welches das größere Laster ist, immer völlig nüchtern oder ab und zu völlig betrunken zu sein.

    John Knittel

  9. Ich habe viele Menschen gekannt, die um Rat baten, aber sehr wenige, die ihn wirklich wünschten, und gar keine, die ihn befolgten.

    John Steinbeck

  10. Wer rät, gerät leicht mit hinein.

    Theodor Fontane

  11. Es geht mit Geschichten wie mit vielen Menschen, sie werden mit zunehmendem Alter schöner, und das ist erfreulich.

    Hans Christian Andersen

  12. Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.

    Hans Christian Andersen

  13. Man muss nicht viel sprechen, man muss wesentlich sprechen.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  14. Nackt ward ich zur Welt geboren, nackt scharrt man in's Grab mich ein: Also hab' ich durch mein Sein nichts gewonnen, nichts verloren.

    Aloys Blumauer

  15. Wenn alle müde werden - die Kraft einer Mutter erlahmt nie.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  16. Wohin kämen wir, wenn nicht ab und zu etwas unseren Weg versperrte?

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  17. Das Leben ist entweder ein Seil, oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil.

    Albrecht Dürer

  18. In den von Hass erfüllten Herzen wächst alles Edle statt in das Licht hinein, rückwärts in den Boden und in das Dunkel.

    Georg Ebers

  19. Die Falten um die Stirne dein lass sie nur heiter ranken, das sind die Narben, die darein geschlagen die Gedanken.

    Joseph Victor von Scheffel

  20. Ich weiss, dass das Leben wirklich immer wieder von vorn anfängt, immer wieder, und man ist wieder jung.

    Franziska Gräfin zu Reventlow