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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 114

  1. Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet. Der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte geniesst schon hier seine Hölle.

    Christian Johann Heinrich Heine

  2. Die Wahrheit triumphiert nie, ihre Gegner sterben nur aus.

    Max Planck

  3. Was ist Reue ? Eine grosse Trauer darüber, dass wir sind, wie wir sind.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  4. Der gesunde Verstand sagt uns, dass die Dinge der Erde nur sehr wenig Realität besitzen und dass es wahre Wirklichkeit nur in den Träumen gibt.

    Charles Baudelaire

  5. Heutzutage hat jeder vor sich selbst Angst.

    Oscar Wilde

  6. Aller Laster Anfang ist die Langeweile.

    Sören Kierkegaard

  7. Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  8. Fortwährendem Entbehren folgt Stumpfheit ebenso wie übermässigem Genuss.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  9. Die einzige Möglichkeit eine Versuchung loszuwerden, ist ihr nachzugeben.

    Oscar Wilde

  10. Und wenn der Mensch noch so gerne immer in das Fernste schweifen möchte; er wird doch immer wieder mit der Nase auf das Nächstliegende gestoßen.

    Wilhelm Raabe

  11. Der Süden ist immer da, wo man noch nicht hingekommen ist.

    Carl Spitteler

  12. Nicht alle lebendigen Dinge sind leicht zu begreifen.

    Fjodor M. Dostojewski

  13. Wer sich selbst beherrschen kann, beherrscht andere.

    William Hazlitt

  14. Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.

    George Bernard Shaw

  15. Auf dem Herzen steht, wie auf gewissen Medizinen: Vor Gebrauch schütteln.

    Rainer Maria Rilke

  16. Wahrscheinlich sieht sich jede Generation beauftragt, die Welt neu zu erfinden. Meine Generation aber weiß, dass sie die Welt nicht neu erschaffen kann. Unsere Aufgabe ist größer: die Welt davon abzub …

    Albert Camus

  17. Ich müßte eine Hölle haben für meinen Zorn, eine Hölle für meinen Stolz – und die Hölle der Zärtlichkeit. Ein Konzert von Höllen.

    Arthur Rimbaud

  18. Jugend bedeutet den Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit, den Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit.

    Perikles

  19. Das Leben ist seinem inneren Wesen nach ein ständiger Schiffbruch.

    José Ortega y Gasset

  20. Nichts ist so fürchterlich als die Macht der Dummheit in den Klugen.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann