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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 114

  1. Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  2. Fortwährendem Entbehren folgt Stumpfheit ebenso wie übermässigem Genuss.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Die einzige Möglichkeit eine Versuchung loszuwerden, ist ihr nachzugeben.

    Oscar Wilde

  4. Und wenn der Mensch noch so gerne immer in das Fernste schweifen möchte; er wird doch immer wieder mit der Nase auf das Nächstliegende gestoßen.

    Wilhelm Raabe

  5. Der Süden ist immer da, wo man noch nicht hingekommen ist.

    Carl Spitteler

  6. Nicht alle lebendigen Dinge sind leicht zu begreifen.

    Fjodor M. Dostojewski

  7. Wer sich selbst beherrschen kann, beherrscht andere.

    William Hazlitt

  8. Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.

    George Bernard Shaw

  9. Auf dem Herzen steht, wie auf gewissen Medizinen: Vor Gebrauch schütteln.

    Rainer Maria Rilke

  10. Wahrscheinlich sieht sich jede Generation beauftragt, die Welt neu zu erfinden. Meine Generation aber weiß, dass sie die Welt nicht neu erschaffen kann. Unsere Aufgabe ist größer: die Welt davon abzub …

    Albert Camus

  11. Gleich wichtig ist es, sich bei der Freude wie beim Schmerz zu mäßigen.

    Seneca

  12. Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.

    Wilhelm Busch

  13. Ich müßte eine Hölle haben für meinen Zorn, eine Hölle für meinen Stolz – und die Hölle der Zärtlichkeit. Ein Konzert von Höllen.

    Arthur Rimbaud

  14. Jugend bedeutet den Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit, den Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit.

    Perikles

  15. Das Leben ist seinem inneren Wesen nach ein ständiger Schiffbruch.

    José Ortega y Gasset

  16. Nichts ist so fürchterlich als die Macht der Dummheit in den Klugen.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  17. Nichts schmeichelt mehr unserm Stolz als das Vertrauen der Großen, weil wir es für eine Wirkung unseres Verdienstes halten. Wir vergessen, dass es sehr oft aus Eitelkeit oder aus dem Unvermögen entspr …

    François de la Rochefoucauld

  18. Abhängigkeit ist das Los der Frauen; Macht ist, wo die Bärte sind.

    Jean-Baptiste Molière

  19. Wir haben viele Sündenböcke, aber der populärste ist die Vorsehung.

    Mark Twain

  20. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern hauptsächlich von Schlagworten.

    Robert Louis Stevenson