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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 117

  1. Man darf die Geister nicht einkerkern. Es ist an der Zeit, über die öffentlichen Dinge frei zu reden und zu schreiben. Siegen wird in jedem Fall nur die Wahrheit.

    John Milton

  2. Wo der Zorn den Richter macht, hat Gerechter schon verspielt, Weil der Zorn nicht auf das Recht, sondern auf die Rache zielt.

    Friedrich von Logau

  3. Zwischen Vergnügungen und Vergnügung besteht ein großer Unterschied. Ich jedenfalls habe selten Vergnügen an sogenannten Vergnügungen gehabt.

    Gustav Mahler

  4. Nimm alles leicht! Das Träumen lass' und Grübeln! So bleibst du wohlbewahrt von allen Übeln

    Ludwig Uhland

  5. Tradition ist Bewahrung des Feuers und nicht Anbetung der Asche.

    Gustav Mahler

  6. Wahrheit ist eine widerliche Arznei; man bleibt lieber krank, ehe man sich entschliesst, sie einzunehmen.

    August von Kotzebue

  7. Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Bejahe den Tag, wie er dir geschenkt wird, statt dich am Unwiederbringlichen zu stoßen.

    Antoine de Saint-Exupéry

  9. Die Menschen sollen nicht so viel nachdenken, was sie tun sollen, sie sollen vielmehr bedenken, was sie sind.

    Eckhart von Hochheim

  10. Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen. Was dieser gewollt hat, müssen wir erforschen, wenn wir zu wissen wünschen, was jener will.

    Christian Johann Heinrich Heine

  11. Das Leben muss wie ein kostbarer Wein mit gehörigen Unterbrechungen Schluck für Schluck genossen werden.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  12. Kein Haus ist noch so fest, kein Himmel noch so hoch, im Balken nagt der Wurm, die Ratt' im Kellerloch.

    Carl Spitteler

  13. Die lächerlichsten aller Träume sind die Träumereien der Weltverbesserer.

    Jean-Baptiste Molière

  14. Der echte Revolutionär rebelliert nicht gegen Mißbräuche, sondern gegen Bräuche.

    José Ortega y Gasset

  15. Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang

    Hippokrates von Kós

  16. Was ist eigentlich Alt? Was Jung? Jung, wo die Zukunft vorwaltet. Alt, wo die Vergangenheit die Übermacht hat.

    Novalis

  17. Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge, ich fühle etwas, das nicht von dieser Welt ist.

    Wolfgang Amadeus Mozart

  18. Der Ruhm eines Hochmütigen wird schnell zur Schande.

    Publius Syrus

  19. Wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt, hat keines von beiden verdient.

    Benjamin Franklin

  20. Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten, damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens und der Welt kommt.

    Albert Schweitzer