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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 84

  1. Nur durch Mut kann man sein Leben in Ordnung bringen.

    — Marquis de Vauvenargues

  2. Ich scheide endlich aus dieser Welt, wo das Herz entweder zerbrechen oder zu hartem Erz werden muss.

    — Nicolas Chamfort

  3. Ich danke Gott, dass ich an Schwierigkeiten gewöhnt bin.

    — Oliver Cromwell

  4. Vertrauen wird dadurch erschöpft, dass es in Anspruch genommen wird.

    — Bertolt Brecht

  5. Bewunderung ist eine sehr kurzlebige Leidenschaft, die sofort verfällt, sobald man mit ihrem Gegenstand näher bekannt wird.

    — Joseph Addison

  6. Das Vaterland kann einen jeden von uns entbehren, aber keiner von uns das Vaterland.

    — Iwan Turgenjew

  7. Verachtung ist schlechtgelaunter Egoismus.

    — Samuel Taylor Coleridge

  8. Der Irrtum und das Unrecht der Könige werden mit ihnen begraben, aber das Unrecht der Gesetzgeber dauert von Geschlecht zu Geschlecht.

    — Johann Heinrich Pestalozzi

  9. Flüchtiger als Wind und Welle flieht die Zeit.

    — Johann Gottfried Herder

  10. Es ist besser, gelassen auf Stroh zu liegen, als auf goldenem Stuhl an üppiger Tafel seine Ruhe zu verlieren.

    — Epikur

  11. Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen; nichts, nichts wir selbst!

    — Georg Büchner

  12. Nichts kommt einem doch teurer in der Welt zu stehen als die Humanität.

    — Georg Büchner

  13. Es ist immer so: je mehr es um den Menschen tobt und wirbelt, desto stiller wird es in ihm selbst.

    — Paul Keller

  14. Nichts in der Welt ist wirklich erstrebenswert, das nicht in der Reichweite liegt eines klaren Verstandes und einer umsichtigen Tatkraft.

    — Edmund Burke

  15. Jede neue Idee, die man vorbringt, muss auf Widerstand stoßen. Der Widerstand beweist übrigens nicht, dass die Idee richtig ist.

    — André Gide

  16. Die Erfahrung ist nur die Frucht begangener Irrtümer, darum muss man sich etwas verirren.

    — Johann Nepomuk Nestroy

  17. Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt.

    — Friedrich von Schiller

  18. Willst du das Leben leicht haben, so bleibe immer bei der Herde.

    — Friedrich Nietzsche

  19. Die Bosheit und Missgunst kann sich den Anschein von Freiheit geben.

    — Tacitus

  20. Die Güter der Welt gleiten uns durch die Finger wie der Sand der Dünen.

    — Antoine de Saint-Exupéry