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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 158

  1. Oft ist es die Angst vor einem Übel, die uns zu einem schlimmeren führt.

    Nicolas Boileau-Despreaux

  2. Nichts zu tun haben ist eine fürchterliche Bürde

    Nicolas Boileau-Despreaux

  3. Es gibt kein Jenseits, kein anderes Ufer mehr, wenn das Unendliche in unser Leben selbst zu liegen kommt.

    Friedrich Lienhard

  4. Ringsherum Grenzen unseres Erkennens. Eingekapselt sind wir in die Schale unserer fünf Sinne, eingekapselt in Raum und Zeit.

    Friedrich Lienhard

  5. Das Leben ist ein Mysterium, das man vom schöpferischen Herzen aus erlebt.

    Friedrich Lienhard

  6. Keine Macht auf Erden kann den Einfluss eines wertvollen, reinen, einfachen und nützlichen Lebens wettmachen.

    Booker T. Washington

  7. Das Einmaleins der Vernunft folgt unter allen Nationen der Erde den selben Gesetzen und wird nur hier auf ein unendlich größeres, dort auf ein sehr geringes Feld von Gegenständen angewandt.

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  8. Belohnung darf wohl bisweilen unerwartet auf die erfüllte Pflicht folgen, nicht aber im voraus versprochen werden.

    Theodor Waitz

  9. Das Menschengeschlecht durchläuft in seiner äußeren und inneren Geschichte nur den von höherer Macht ihm vorgezeichneten Entwicklungsgang.

    Theodor Waitz

  10. Des Menschen Feind, Bruder, ist der Mensch!

    Lewis Wallace

  11. Jeder Mensch hat seinen Preis.

    Robert Walpole, Earl of Orford

  12. Das Wandern und Schweifen ist eine grund- und tiefdeutsche Eigenschaft. Immerfort sind sie unterwegs. Kärrner, Kaufleute, Künstler, Dichter, Mädchen und Knaben.

    Jakob Wassermann

  13. Wir können der Wirklichkeit nicht habhaft werden. Sie muss gestutzt, gekürzt, geknetet, ja, sie muss umgeglüht werden, und der Ofen, in dem die Umglühung vorgenommen wird, ist die Phantasie.

    Jakob Wassermann

  14. Es bedarf nur eines leisen Glockenschlags der Phantasie, eines Stichworts von drüben, wo die Träume sind, dass ich bin, wo ich nie gewesen, ich Wege gehe, die ich nie gekannt.

    Jakob Wassermann

  15. Es ist nötig, dass wir den Schwerpunkt des Lebens in unser Inneres verlegen.

    Jakob Wassermann

  16. Nur wer die Gegenwart gekannt hat, weiß wirklich, was die Hölle ist.

    Jakob Wassermann

  17. Wer ein Ziel hat und dafür leiden kann, den brauchen wir. Und sonst, wie schön ist es doch! Droben ist der Himmel, unten ist die Erde, in der Mitte steht der unsterbliche Mensch.

    Jakob Wassermann

  18. Es hängt von der Breite des Schicksals ab, wieviel unvergess- und unverwischbare Spuren es in der Seele hinterlässt.

    Jakob Wassermann

  19. Im Leben muss man den Sorgen, Enttäuschungen und Kümmernissen ihren Anteil lassen und bescheiden genießen, was übrigbleibt.

    Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)

  20. Aller Fortschritt bringt nur Variationen zu dem alten, ewigen Liede des Lebens.

    Rosalie Perles