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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 108

  1. Höflichkeit ist Klugheit, folglich ist Unhöflichkeit Dummheit

    Arthur Schopenhauer

  2. In der Kindheit beschränkt sich unsere Liebe auf Eltern, Geschwister und Schulkameraden, in der Jugend aufs Geschlecht. Im mittleren Alter lieben wir Vaterland, Ehren, Studien, im Alter die Menschhe …

    Karl Julius Weber

  3. Das Herz wird durch das Alter niemals besser. Ich fürchte eher schlechter, allezeit aber härter.

    Philip Chesterfield

  4. Vorurteile ablegen heißt vereinsamen.

    Emanuel Wertheimer

  5. Wo ich auch war und was mir das Leben auch gab, immer hatte ich Heimweh.

    Hans Thoma

  6. Besorg dir ein Fahrrad. Wenn Du lebst, wirst Du es nicht bereuen.

    Mark Twain

  7. Nachdenken enthält eine unerschöpfliche Quelle von Trost und Beruhigung.

    Novalis

  8. Im Dunkeln bleibt hell auch der gute Name

    Publius Syrus

  9. Schlagfertige Menschen sind meistens oberflächlich oder sie werden es infolge ihrer Begabung, die ihnen den äußeren Erfolg mühelos erwirbt.

    Jakob Bosshart

  10. Unsere Sehnsüchte sind unsere Möglichkeiten.

    Robert Browning

  11. Es ist schmerzlich, einem Menschen seine Grenzen anzusehen

    Christian Morgenstern

  12. Ein Gemüt jedoch, das nicht gelernt hat vorauszuschauen und sich die Zukunft stets rosig malt, wird von den ersten Widerwärtigkeiten zu Boden geworfen.

    Francesco Petrarca

  13. Wir leben immer für die Zukunft: Ewiges Stimmen und nie beginnt das Konzert

    Ludwig Börne

  14. Ein kleiner Ring begrenzt unser Leben, und viele Geschlechter reihen sich dauernd an ihres Daseins unendliche Kette.

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Was nicht griffbereit ist, was man nicht nachts um zwei Uhr finden kann, das besitzt man nicht.

    Kurt Tucholsky

  16. Wenn ich aufhören werde, mich zu entrüsten, werde ich zu altern begonnen haben.

    André Gide

  17. Ohne Argwohn zu sein ist den meisten Menschen fast so, wie ohne Verstand zu sein.

    Ludwig Marcuse

  18. Überlass dein Boot auf dem Meere des Schicksals nicht den Wellen, sondern rudere selbst; aber rudere nicht ungeschickt.

    August von Platen

  19. Die glücklichen Zeiten der Menschheit sind die leeren Blätter im Buch der Geschichte.

    Leopold von Ranke

  20. Der Mutmensch kennt den Zorn, der Furchtmensch die Wut und den Ärger

    Walter Rathenau