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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 132

  1. Es gibt keine andere Motivation, auf Berge zu steigen, als den Egoismus.

    Reinhold Messner

  2. Reifer werden heißt, schärfer trennen, inniger verbinden.

    Hugo von Hofmannsthal

  3. Wenn mein Sohn von Frankfurt nach Mainz reist, so bringt er mehr Kenntnis heim als andere aus Amerika

    Katharina Elisabeth Goethe

  4. Der Mensch ist seiner Natur nach eine tapfere Bestie.

    Johann Georg Adam Forster

  5. Zum Selbstgefühl erwachen, heißt schon frei sein.

    Johann Georg Adam Forster

  6. Was den Menschen tugendhaft und glücklich macht, kann keine Regierung und keine Erziehung ihm geben, es ist in ihm, aber des Tyrannen Arglist und des Erziehers Affenliebe können es nur gar zu leic …

    Johann Georg Adam Forster

  7. Mit Haben, Gewinnen, Besitzen, Genießen schließt der Ideenkreis eine Kette um den Menschen, die ihn an Staub und Erde fesselt.

    Johann Georg Adam Forster

  8. Nichts ist verloren, wo der Same des Guten bleibt

    Johann Georg Adam Forster

  9. Wohin ich auch zu gehen gedenke, so muss ich doch erst immer einen Schlagbaum der Gewohnheit frei machen, so sorgfältig hat sie alle unsere Straßen verrammelt.

    Michel de Montaigne

  10. Eine Seele ohne Zwang ist auch ohne Laster.

    Peter Hille

  11. Die Zukunft beunruhigt uns - die Vergangenheit hält uns fest. Deshalb entgeht uns die Gegenwart.

    Gustave Flaubert

  12. Ein gut beschriebenes Leben ist fast so selten wie ein gut gelebtes.

    Thomas Carlyle

  13. Argumente nützen gegen Vorurteile so wenig wie Schokoladenplätzchen gegen Stuhlverstopfung.

    Max Pallenberg

  14. Dilettant heißt der kuriose Mann, der findet sein Vergnügen dran, etwas zu machen, was er nicht kann.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  15. Ideale sollten nach einer Umformung der Wirklichkeit trachten - nichts Geringeres sollte ihr Ziel sein.

    William James

  16. Die Welt ist eine kindische Dame, die selbst für ihre lächerlichen Vorurteile eine Art Verehrung fordert.

    Johann Nepomuk Nestroy

  17. Der Ruf zeigt das Urteil der Umwelt, das Gewissen das Urteil Gottes an.

    Sully Prudhomme

  18. Das Geheimnis, zu gefallen, besteht darin, kein solches Geheimnis zu haben.

    Sully Prudhomme

  19. Der Glaube versetzt Berge, der Zweifel erklettert sie.

    Friedrich Georg Jünger

  20. Kain und Abel bilden so ziemlich den ganzen Inhalt der Weltgeschichte

    Emanuel Wertheimer