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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 128

  1. Der Mensch ist soweit gehorsam, als er demütig ist, und so demütig, wie er gehorcht.

    Katharina von Siena

  2. Worte sind wie Laub - wo sie im Übermaß sind, findet man keine Früchte darunter

    Alexander Pope

  3. Nach einem unerbittlichen Naturgesetz fliegen dem Menschen die gebratenen Tauben nicht in den Mund.

    Daniel Spitzer

  4. Die menschliche Sprache ist wie eine gesprungene Kesselpauke, mit deren Tönen wir Bären zum Tanzen bringen, während wir uns immer nur danach sehnen, das Mitleid der Sterne zu wecken.

    Gustave Flaubert

  5. Hoffnungen, Pläne und Illusionen sind Verjüngungselemente des Lebens. Es sind Morgenröten, deren Glanz immer wieder bezaubert

    Martin Kessel

  6. Gerade das Gegenteil tun ist auch eine Nachahmung

    Georg Christoph Lichtenberg

  7. Man soll nie das Wohl, man soll das Heil eines Menschen im Auge haben

    Christian Morgenstern

  8. Schlimmer als sterben ist die schimpfliche Ruhe.

    Niccolò Tommaseo

  9. Die Zeiten ändern sich. Und noch viel mehr die Menschen; und nur selten hebt man mit freudigem Lächeln wieder auf, was man mit bittern Tränen fallen ließ.

    Christian Friedrich Hebbel

  10. Die Kunst des schönen Gebens wird in unserer Zeit immer seltener, in demselben Maße, wie die Kunst des plumpen Nehmens, des rohen Zugreifens täglich allgemeiner gedeiht.

    Christian Johann Heinrich Heine

  11. Der Tor hat Angst vorm Schicksal, der Weise trägt es.

    Publius Syrus

  12. Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser.

    Giuseppe Verdi

  13. Deine Seele ist eine auserlesene Landschaft.

    Paul Verlaine

  14. Mir scheint, dass wir alles erst dann erleben, wenn's schon vorüber ist.

    Alexander von Villers

  15. Wenn's auch nicht wahr wäre, man wird doch immer sagen: die gute alte Zeit.

    Alexander von Villers

  16. Die Freiheit ist nicht die Willkür, beliebig zu handeln, sondern die Fähigkeit, vernüftig zu handeln.

    Rudolf Virchow

  17. Gebraucht die Zeit, sie geht so schnell von hinnen, doch Ordnung lehrt euch Zeit gewinnen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Ein Leben, das jemand damit verbringt, Fehler zu machen, ist nicht nur ehrenvoller, sondern auch nutzbringender als ein Leben, das mit Nichtstun verbracht wird.

    George Bernard Shaw

  19. Jeder glaubt gar leicht, was er fürchtet und was er wünscht.

    Jean de La Fontaine

  20. Alles auf einmal tun zu wollen zerstört alles auf einmal.

    Georg Christoph Lichtenberg