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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 62

  1. Ein Brauch, zumal ein sinnlos gewordener, ist in der Regel mächtiger als ein Gesetz.

    John Steinbeck

  2. Eine Seele ohne Phantasie ist wie eine Sternwarte ohne Teleskop.

    Henry Ward Beecher

  3. Geläng es mir, des Weltalls Grund, somit auch meinen, auszusagen, so könnt´ ich auch zur selben Stund mich selbst auf meinen Armen tragen.

    Franz Grillparzer

  4. Vernunft braucht manchmal eine Pause.

    Else Pannek

  5. Luxus und schlechter Geschmack sind unzertrennlich. Überall, wo der Geschmack viel Aufwand erfordert, ist er falsch.

    Jean-Jacques Rousseau

  6. Alle Dinge müssen; der Mensch allein ist das Wesen, welches will.

    Eckhart von Hochheim

  7. Irgendeinen Gegenstand pflegt jeder Mensch zu haben, den er überschätzt und überschätzt sehen will.

    Adolph Freiherr von Knigge

  8. Nie übertreiben! Es ist ein wichtiger Gegenstand unserer Aufmerksamkeit, nicht in Superlativen zu reden; teils um nicht der Wahrheit zu nahe zu treten, teils um nicht unseren Verstand herabzusetzen.

    Baltasar Gracián y Morales

  9. Ich habe immer gedacht, dass man das Menschengeschlecht bessere, wenn man die Jugend bessert.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  10. Man heilt Leidenschaften nicht durch Verstand, sondern nur durch andere Leidenschaften.

    Ludwig Börne

  11. Die Seele hat zwei Augen: das eine schaut auf die Zeit, das andere richtet sich in die Ewigkeit.

    Angelus Silesius

  12. Was für ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den künftigen Jahrhunderten noch finden? Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen?

    Plinius d. Ältere

  13. Wie viele Fehler geschehen in der Welt, weil man ohne Überlegung zu Werke geht.

    Theresia von Avila

  14. Für trügende Hoffnungen entschädigen oft trügende Erinnerungen.

    Peter Sirius

  15. Wer still und unbeobachtet gelebt hat, der hat gut gelebt.

    Ovid

  16. Die Kunst der Lebensführung besteht bekanntlich darin, mit gerade soviel Dampf zu fahren, wie gerade da ist.

    Theodor Fontane

  17. Nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht und erleben die Morgendämmerung, bevor die Welt erwacht.

    Oscar Wilde

  18. Ein rollender Stein setzt kein Moos an

    Publius Syrus

  19. Nüchtern sein und zweifeln, das ist der Kern der Weisheit.

    Epicharmos

  20. Wer nichts im Leben liebt, weil er die Wahrheit des Lebens verschmäht, schüttet die Quelle seines Schaffens mit Sand zu.

    Stanislaw Brzozowski