Sprüche über das Leben
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Was der Mensch fliehen will, das bringt er mit an den Ort, an den er flieht
— Carl Friedrich Paul Ernst
Was unerreichbar ist, das rührt uns nicht! Doch was erreichbar, sei uns goldne Pflicht.
— Gottfried Keller
Etwas wagen muß das Herz und früh auf sein, wenn es leben will.
— Gottfried Keller
Wo ein Begeisterter steht, ist der Gipfel der Welt.
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Wer bist du, Mensch? Ein Garten voller Disteln. Is nit gnug das. Eine Rose voller Dornen. Is noch nit gnug. Ein Himmel voller Finsternis.
— Abraham a Sancta Clara
Die Welt verstehen heißt für einen Menschen: Sie auf das Menschliche zurückführen, ihr ein menschliches Siegel aufdrücken.
— Albert Camus
Nicht die Sittlichkeit regiert die Welt, sondern eine verhärtete Form derselben: Die Sitte.
— Berthold Auerbach
Köpfe, die nur den Nutzen und das Brauchbare bedenken, vernutzen und verbrauchen die Welt.
— Friedrich Georg Jünger
Die Welt ist wie ein Meer; ein jeder geht und fischt, nur dass den Walfisch der, den Stockfisch er erwischt.
— Friedrich von Logau
Für des Menschen wilde Brust ist keine Heimat möglich.
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Die Entsagungen sind vergänglich, ihr Lohn aber bleibt beständig.
— Jean-Jacques Rousseau
Freiheit ist nicht ein Vorrecht, das verliehen wird, sondern eine Gewohnheit, die man erwerben muss.
— David Lloyd George
Jeder sagt mal Unsinn. Es ist nur ein Unglück, wenn man es feierlich tut.
— Michel de Montaigne
Hoffnung, das ist die Illusionskraft der Seele, die in ihrer Illusion neun Zehntel des Glücks, das sie erwartet, vorweg genießt.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann
Die reichste Empfindung des Lebens liegt im Atmen.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann
Auch der Zufall ist nicht unergründlich - er hat seine Regelmäßigkeit.
— Novalis
Wer in der Welt gefallen will, muss sich entschließen, eine Menge Dinge zu lernen, die man von Leuten erfährt, die sie nie gelernt haben.
— Nicolas Chamfort
Für einen Mann von Verstand ist der Anblick einer schönen Frau allemal etwas Unterhaltendes.
— Christoph Martin Wieland
Den Tugenden benachbart sind die Laster.
— Hieronymus
Unerfahrenheit führt zu Selbstvertrauen, Bildung zu Scheu.
— Hieronymus