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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 134

  1. Für Ehrfurcht vor dem Leben können wir uns nichts kaufen. Alles, was gut und unbezahlbar ist, bekämen wir als Geschenk.

    Else Pannek

  2. Gleichgültigkeit nimmt die Farbe aus dem Leben.

    Else Pannek

  3. Seine eisernen Grundsätze lässt man nicht durch Ereignisse oder Tatsachen erschüttern.

    Else Pannek

  4. Man lernt nie aus. Nicht einmal dann, wenn man darauf verzichten möchte.

    Else Pannek

  5. Nicht ärgern, nur wundern. — Und das Wundern hört dann niemals auf.

    Else Pannek

  6. Geniesse mit Phantasie. Alle Genüsse sind letztlich Einbildung, und wer die beste Phantasie hat, hat den größten Genuss.

    Theodor Fontane

  7. Alle haben wir die Neigung, uns zum Sklaven der Stunde und der Überlieferung zu machen.

    Theodor Fontane

  8. Viele sind Postillione des Lebens, die zu dem allgemein raschen Lauf der Zeit noch das ihnen eigene Stürzen hinzufügen.

    Baltasar Gracián y Morales

  9. Wir haben weder die Kraft noch die Gelegenheit, all das Gute und Böse zu tun, das wir planen

    Marquis de Vauvenargues

  10. Wir wissen wenigstens, dass wir nichts taugen, und in dieser Erkenntnis ist die Möglichkeit der Besserung gegeben

    Theodor Fontane

  11. Nackt einst kam ich zur Welt, nackt wandle ich unter die Erde. Solch ein nacktes Geschick ist es der Mühen wohl wert?

    Christian Friedrich Wilhelm Jacobs

  12. Bescheidenheit ist eine Zier Bescheidenheit ist der einzige sichere Köder, wenn du nach Lob angelst.

    Philip Chesterfield

  13. Frei ist, wer der Vernunft gehorcht

    John Milton

  14. Die Erinnerungen früherer Zeiten nehmen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt eine andere Gestalt und Wirkung für uns an.

    Jean Paul

  15. Ein Tor erkennt, was er in Händen hält, als trefflich erst, wenn es verloren ist.

    Sophokles

  16. Was die Theologen auch sagen mögen: Die Menscheit hat im ganzen viel mehr Tugenden als Laster.

    Henry Thomas Buckle

  17. Der Mensch wächst mit seinen höhern Zielen - der Wachsende hat immer etwas zu geben, der Nichtwachsende verleidet einem.

    Rudolf von Tavel

  18. Tugend besteht nicht aus der Abwesenheit der Leidenschaften, sondern in deren Kontrolle.

    Joseph Billings

  19. Erfahrung vermehrt unsere Weisheit, verringert aber nicht unsere Torheiten.

    Joseph Billings

  20. Durch den Gebrauch unserer zwei Augen wird unser Leben nicht besser

    Voltaire