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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 112

  1. Nach meinem Tod will ich es Rosen regnen lassen

    Theresia von Lisieux

  2. Geduld ist die Kunst zu hoffen

    Marquis de Vauvenargues

  3. Wer die Kehrseite der Menschen gesehen hat, wie kann der noch stolz sein?

    Walter Rathenau

  4. Es mangelt nie Gelegenheit, was Gutes zu verrichten; es mangelt nie Gelegenheit, was Gutes zu vernichten.

    Friedrich von Logau

  5. Nichts ist dem Interesse so zuwider als Einförmigkeit, und nichts ihm dagegen so günstig als Wechsel und Neuheit.

    Heinrich von Kleist

  6. Was man von der Minute ausgeschlagen, gibt keine Ewigkeit zurück.

    Friedrich von Schiller

  7. Wenn Gott gewollt hätte, dass wir uns waschen, hätte er das Parfum nie zugelassen.

    Napoleon

  8. Das Laster ist die Natur des Menschen; die Tugend ist die Gewohnheit oder Maske.

    William Hazlitt

  9. Kein Abschied auf der Welt fällt schwerer als der Abschied von der Macht.

    Charles de Talleyrand

  10. Die Ungeduld des Alters bleibt der Jugend ewig unverständlich.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  11. Herz paßt nicht zu moderner Kleidung, es macht alt

    Oscar Wilde

  12. Der wachsende Einfluß der Frauen ist das einzig Beruhigende an unserm politischen Leben.

    Oscar Wilde

  13. Eigentlich ist jeder Tag wie eine große Schlacht mit vielen Lichtblicken

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  14. Das Geheimnis der Tugend ist die Gewohnheit

    Ludwig Andreas Feuerbach

  15. Ich hab es immer gar kläglich gefunden, wenn man Leut von ihrer Heimat ausgetrieben hat, man nimmt ihnen ein gut Stück Leben weg und läßt ihnen ein unklar Träumen…

    Ludwig Anzengruber

  16. Die Welt wird alt und wird wieder jung, doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

    Friedrich von Schiller

  17. Schmeichelei ist eine falsche Münze, die ihren Kurswert nur durch unsere Eitelkeit erhält.

    François de la Rochefoucauld

  18. Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  19. Nur in seinem Suchen findet der Geist des Menschen das Geheimnis, welches er sucht.

    Friedrich von Schlegel

  20. Man soll sich trösten, keine großen Talente zu besitzen, wie man sich tröstet, keine großen Posten einzunehmen. Über beides kann uns das Herz erheben.

    Marquis de Vauvenargues