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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 141

  1. Die Geschichte der Menschheit wie des Einzelnen beginnt mit einem Traum

    Wilhelm Raabe

  2. Zur Energie des Handelns gehört auch die Energie des Entsagens

    Ludwig Purtscheller

  3. Erfahrung kann auf zweierlei Weise benützt werden: entweder insofern sie Modelle, oder insofern sie Prinzipien liefert.

    Friedrich von Gentz

  4. Je freier man atmet, je freier lebt man

    Theodor Fontane

  5. Wer niemals träumt, verschläft sein schönstes Leben

    Friedrich Rückert

  6. Die Tage der Vergangenheit überdecken allmählich alle, die auch ihnen noch vorausgegangen sind, und werden ihrerseits wiederum unter denen begraben, welche auf sie folgen.

    Marcel Proust

  7. Mit allem Großen ist es wie mit dem Sturm. Der Schwache verflucht ihn mit jedem Atemzug, der Starke stellt sich mit Lust dahin, wo's am heftigsten weht.

    Christian Morgenstern

  8. Binde deine Wünsche an einen Stern.

    Leonardo da Vinci

  9. Überlasse die Entscheidung nicht der Leidenschaft, sondern dem Verstande!

    Epicharmos

  10. Alle wichtigen Fragen entscheiden sich besser in der Nacht.

    Epicharmos

  11. Talent haben ist das Beste, das zweite, etwas lernen.

    Epicharmos

  12. Nur der Verstand ist es, der sieht und hört. Alles andere ist taub und blind.

    Epicharmos

  13. Deine natürlichen Fähigkeiten reichen nicht aus, um dich bedeutsam zu machen.

    Epicharmos

  14. Das Ideal der Einfachheit macht das Leben in der modernen Gesellschaft noch schwieriger

    Vincent van Gogh

  15. Der aber ist der Beste, der der Hoffnung vertraut allzeit! Verzagtheit kennt der Feige nur

    Euripides

  16. Predige Weisheit lang und breit, wer folgt ihren Pfaden? Auf Erden wird kein Mensch gescheit, außer durch eigenen Schaden.

    Victor Blüthgen

  17. Nichts können ist noch lange keine neue Richtung.

    Arnold Böcklin

  18. Umsonst fürchten wir die Träume; der schrecklichste Traum ist nichts, verglichen mit dem Leben

    Stanislaw Brzozowski

  19. Jede Zufluchtsstätte der Vergangenheit ist ein Gefängnis.

    Stanislaw Brzozowski

  20. Es hasst nur jemand, der fühlt, dass er niemals ungeschehen, nicht existent machen wird, was passiert ist.

    Stanislaw Brzozowski