Sprüche über das Leben
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Die Mixtur, Mensch genannt, ist wohl das tollste Ragout, welches je einem himmlischen Kochbuch entschlüpfte
— Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
Einen großen Reiz des Alters vergißt man gewöhnlich, nämlich die ruhige Resignation
— Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
Wir sind, was wir müssen, und nicht, was wir wünschen.
— George Meredith
Die Zivilisation ist nichts anderes als ein Farbanstrich, der vom nächsten Regen fortgewaschen wird.
— Auguste Rodin
Wer dem Leben gegenüber gleichgültig bleibt, ist verantwortungslos.
— Menander
So wie Licht und Schatten einander ausschließen, ebenso werden alle Dinge vom Gegensatz beherrscht.
— Helene von Druskowitz
Ein Rätsel ist die Welt, ein Rätsel sind wir selbst, ein Rätsel ist das Leben, ein Rätsel der Tod.
— Helene von Druskowitz
Es ist bedauerlich, dass man unter den Menschenrechten das Recht vergessen hat, sich selbst zu widersprechen.
— Charles Baudelaire
Die nicht die Kleinheit großer Dinge in sich fühlen, die werden auch die Größe kleiner Dinge in anderen übersehen
— Okakura Kakuzo
Die Gewalt besitzt nicht halb so viel Macht wie die Milde.
— Samuel Smiles
Der neue Besen kehrt gut, bevor er voll Staub ist
— Bernhard Freidank
So guten Bogen gibt es nicht, der überspannt und nicht zerbricht.
— Bernhard Freidank
Wer um alle Dinge sorgen will, den erwartet Leides viel.
— Bernhard Freidank
Es ist betrogen deren Mut, die sich selber dünken gut.
— Bernhard Freidank
Auf Erden nichts geschaffen ist, was hat Bestand für lange Frist.
— Bernhard Freidank
Glückliches Land, wo der Gesellschaft die Laster des Menschen fast ebenso nützen wie seine Tugenden.
— Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville
Je mehr sich die Dinge ändern, um so mehr bleiben sie sich gleich.
— Alphonse Karr
Der Weg zur Vollkommenheit und zu jedem Fortschritt ist fortwährende Selbstkritik.
— Arnold Böcklin
Der Welten Kleinstes ist auch wunderbar und groß. Und aus dem Kleinen bauen sich die Welten.
— Christian Gottfried Ehrenberg
Wir können ohne Freude leben, aber nicht ohne Hoffnung.
— Joszef Freiherr von Eötvös