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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 138

  1. Ein fester Wille tut überall Wunder.

    — Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  2. Viel Obst ist ungesund; wir kauen alle dran, was eines Apfels Kost für Leid uns angetan.

    — Friedrich von Logau

  3. Es ist ein allgemeiner Fehler der Menschen, nicht in den Zeiten der Meeresstille mit dem Sturm zu rechnen.

    — Nicolaus Machiavelli

  4. Die Meinung ist die Königin der Welt, weil die Dummheit die Königin der Schwachköpfe ist

    — Nicolas Chamfort

  5. Im bloßen Wünschen bleiben Narren untätig. Wo aber ein Wille ist, findet die Weisheit ihren Weg.

    — George Crabbe

  6. Der Mensch ist frei wie der Vogel im Käfig; er kann sich innerhalb gewisser Grenzen bewegen.

    — Johann Kaspar Lavater

  7. Was ist der Mensch? Jedenfalls nicht das, was er sich einbildet zu sein, nämlich die Krone der Schöpfung

    — Wilhelm Raabe

  8. Es schadet niemals, sich für alle Lebensabschnitte ein Stück Jugend zu bewahren, und es ist immer besser, im Alter jugendfrisch zu sein, als greisenhaft in jungen Tagen.

    — Wilhelm Riehl

  9. Begeisterung ist darum so schätzbar, weil sie der menschlichen Seele die Kraft einflößt, ihre schönsten Anstrengungen zu machen und fortzusetzen.

    — Samuel Smiles

  10. Der Hauptfehler des Menschen bleibt, dass er so viele kleine hat.

    — Jean Paul

  11. Wer nach den fernsten Gipfeln seinen Wanderwillen richtet, dessen Taschen seien unbeschwert.

    — Johann Georg Zimmermann

  12. Des Menschen Schuldbuch ist sein eigenes Gewissen, darin durchstrichen wird kein Blatt, noch ausgerissen

    — Friedrich Rückert

  13. Der Ziellose erleidet sein Schicksal, der Zielbewußte gestaltet es.

    — Marcus Tullius Cicero

  14. Hoffnung ist das einzige Gut, das allen Menschen gemein ist; selbst diejenigen, die nichts besitzen, besitzen noch Hoffnung.

    — Thales von Milet

  15. Ohne Fantasie hätte die Menschheit den Mut zum Weiterexistieren längst verloren.

    — Christian Morgenstern

  16. Die Leuchte des Geistes ohne Wärme des Herzens wird oft zum Irrlicht.

    — Peter Sirius

  17. Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.

    — Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  18. Der vornehmste Beruf ist der zum Menschen und eben darum auch der am häufigsten verfehlte.

    — Peter Sirius

  19. Zu den Blitzen des Genies machen die Talente den Donner

    — Peter Sirius

  20. Man kann sich das Leben auch durch zu großen Ernst verscherzen

    — Peter Sirius