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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 93

  1. Der Mensch ist eine Episode, ein Augenblick im Weltschicksal.

    Oswald Spengler

  2. Wenn das Leben ein Traum ist, was passiert dann - wenn ich aufwache?

    Georg Simmel

  3. Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück.

    Henrik Johan Ibsen

  4. Der Krieg hat einen langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer.

    Martin Kessel

  5. Wenn die Gerechtigkeit untergeht, hat es keinen Wert mehr, dass Menschen auf Erden leben.

    Immanuel Kant

  6. Die Welt schuldet uns nichts - sie war vor uns da!

    Mark Twain

  7. Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde, das erklärt manches.

    Mark Twain

  8. Die Schönheit ist nach drei Tagen genauso langweilig wie die Tugend

    George Bernard Shaw

  9. Alles in der Welt lässt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Alles Schöne ist ein selbst erleuchtetes, vollendetes Individuum.

    Novalis

  11. Auf Grabschriften stehen auch die größten Lügen.

    Karl Julius Weber

  12. Woher kommt es doch, daß man bei ähnlichen Gesichtern oft so ähnliche Gesinnungen findet?

    Georg Christoph Lichtenberg

  13. Manche Wahrheiten sollen nicht, manche brauchen nicht, manche müssen gesagt werden

    Wilhelm Busch

  14. Das größte Gut, das uns geschenkt ist, ist die Sehnsucht unserer Seele.

    Novalis

  15. Am schwersten sind Mißgeschicke zu ertragen, zu denen es nie gekommen ist.

    James Russell Lowell

  16. Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers

    Oscar Wilde

  17. Nach unserer Ansicht macht sich niemand so um die Welt verdient wie gute Eltern.

    Edward Bellamy

  18. Das wähne nun keiner, dass er sich nicht entbehren ließ; Dein Tod oder meiner macht in der Welt noch keinen Riss.

    Eduard von Bauernfeld

  19. Nur zwei große Strömungen gibt es in der Geschichte: die Niedertracht, die die Konservativen macht, und den Neid, der die Revolutionäre macht.

    Jules de Goncourt

  20. Das Alter gräbt uns mehr Falten in den Geist, als in das Gesicht.

    Michel de Montaigne