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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 79

  1. Erfahrung ist der Name, den die Menschen ihren Torheiten und Sorgen geben.

    Alfred de Musset

  2. Die letzten Stichworte in einem richtig geführten menschlichen Leben müssen Friede und Güte heißen.

    Carl Hilty

  3. In jedem Menschen stecken unzählige Möglichkeiten. Es wäre schade, sie brachliegen zu lassen.

    Rainer Haak

  4. Es ist wichtiger, die Möglichkeiten des Lebens im Auge zu haben als die Gefahren.

    Rainer Haak

  5. Wer in einem blühenden Frauenkörper das Skelett zu sehen vermag, ist ein Philosoph.

    Kurt Tucholsky

  6. Sehnsucht und Ahnung liegen ineinander, eins treibt das andre hervor

    Bettina von Arnim

  7. Die gefährlichsten Unwahrheiten, sind Wahrheiten, mäßig entstellt

    Georg Christoph Lichtenberg

  8. Vorsicht und Mißtrauen sind gute Dinge, nur sind auch ihnen gegenüber Vorsicht und Mißtrauen nötig

    Christian Morgenstern

  9. Ein kluger Mann lebt weder geistig noch finanziell über seine Verhältnisse.

    Philip Chesterfield

  10. Ruhige, stille Hochachtung ist mehr wert als Anbetung, Verehrung, Entzückung.

    Adolph Freiherr von Knigge

  11. Gemüt ist mehr als Geist, denn das Gemüt besteht als Wurzel, wenn der Geist wie Blütenstaub vergeht.

    Friedrich Rückert

  12. Beim Genie heißt es: Laß dich gehen! Beim Talent: Nimm dich zusammen!

    Marie von Ebner-Eschenbach

  13. Aufschub einer guten Tat Hat schon oft gereut! Hurtig leben ist mein Rat. Flüchtig ist die Zeit!

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  14. Worte sind die einzigen Dinge, die nie vergehen.

    William Hazlitt

  15. Wer den Lebensbecher bis auf den Grund ausleeren will, muss sich vernünftigerweise auf die gewöhnliche Hefe gefasst machen

    Karl Julius Weber

  16. Die Mode ist weiblichen Geschlechts, hat folglich ihre Launen

    Karl Julius Weber

  17. Das Leben ist eine Krankheit, der Schlaf ein Palliativ, der Tod die Radikalkur.

    Karl Julius Weber

  18. Zwei Rechte sind in der Erklärung der Menschenrechte vergessen worden: das Recht, sich zu widersprechen, und das Recht wegzugehen.

    Charles Baudelaire

  19. Armut schändet nicht - ist ein Sprichwort, das alle Menschen im Munde führen, aber keiner im Herzen.

    August von Kotzebue

  20. Der Mittelpunkt alles Menschenverderbens ist Verhärtung des Herzens.

    Johann Heinrich Pestalozzi