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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 79

  1. Ruhige, stille Hochachtung ist mehr wert als Anbetung, Verehrung, Entzückung.

    — Adolph Freiherr von Knigge

  2. Gemüt ist mehr als Geist, denn das Gemüt besteht als Wurzel, wenn der Geist wie Blütenstaub vergeht.

    — Friedrich Rückert

  3. Beim Genie heißt es: Laß dich gehen! Beim Talent: Nimm dich zusammen!

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  4. Aufschub einer guten Tat Hat schon oft gereut! Hurtig leben ist mein Rat. Flüchtig ist die Zeit!

    — Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  5. Worte sind die einzigen Dinge, die nie vergehen.

    — William Hazlitt

  6. Wer den Lebensbecher bis auf den Grund ausleeren will, muss sich vernünftigerweise auf die gewöhnliche Hefe gefasst machen

    — Karl Julius Weber

  7. Die Mode ist weiblichen Geschlechts, hat folglich ihre Launen

    — Karl Julius Weber

  8. Das Leben ist eine Krankheit, der Schlaf ein Palliativ, der Tod die Radikalkur.

    — Karl Julius Weber

  9. Zwei Rechte sind in der Erklärung der Menschenrechte vergessen worden: das Recht, sich zu widersprechen, und das Recht wegzugehen.

    — Charles Baudelaire

  10. Armut schändet nicht - ist ein Sprichwort, das alle Menschen im Munde führen, aber keiner im Herzen.

    — August von Kotzebue

  11. Der Mittelpunkt alles Menschenverderbens ist Verhärtung des Herzens.

    — Johann Heinrich Pestalozzi

  12. Es gibt keinen Frieden für die Furchtsamen und Uneinigen.

    — Charles John Huffam Dickens

  13. Die Freiheit wird einem nicht angeboren, sie wird nicht geschenkt, sie will erarbeitet werden.

    — Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  14. Man kann seiner eigenen Zeit nicht böse sein, ohne selbst Schaden zu nehmen.

    — Robert Musil

  15. Die Menschen geben vor, mehr zu trauern, als sie tatsächlich tun, und das vermindert ihre Trauer.

    — Jonathan Swift

  16. Ein Kritiker ist jemand, der zum Nörgeln neigt.

    — Samuel Johnson

  17. Die Zeit ist schlecht? Wohlan. Du bist da, sie besser zu machen

    — Thomas Carlyle

  18. Die Gewohnheit ist ein lästiges Ding, selbst an Verhasstes fesselt sie

    — Franz Grillparzer

  19. Wie wenig irdischen Besitz man auch hat, der Mensch soll doch nicht mit seinem Herzen an ihm hängen.

    — Mechthild von Magdeburg

  20. Ich halte dafür, dass das einzige Ziel der Wissenschaft darin besteht, die Mühseligkeit der menschlichen Existenz zu erleichtern.

    — Bertolt Brecht