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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 38

  1. Wie viele Lichter verdanken bloß Ihrem Leuchter, dass man sie sieht.

    Christian Friedrich Hebbel

  2. Im Herzen eines Menschen ruht der Anfang und das Ende aller Dinge

    Leo Tolstoi

  3. Auf unserer Erdenwelt hängt oft alles von den Äußerlichkeiten ab, mit denen man sich in Szene setzt.

    Alfred de Musset

  4. Ein einz'ger Augenblick kann alles umgestalten.

    Karl Maria von Weber

  5. Obwohl jeder das Schicksal hat, einmal zu sterben, lege deinen Kopf nicht in den Rachen des Löwen.

    Saadi Moscharrefoddin

  6. Mit dem Alter nimmt Urteilskraft zu und Genie ab.

    Immanuel Kant

  7. Wovor ich mich am meisten fürchte, ist die Furcht.

    Michel de Montaigne

  8. Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern das gute Leben. "Gut" leben ist soviel wie "edel und gerecht".

    Platon

  9. Wenn Kopf und Herz sich widersprach, tät doch das Herz zuletzt entscheiden. Der arme Kopf gibt immer nach; er ist der Klügere von beiden.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  10. Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt,und einem solochen Gebrechen ist leider gar nicht abzuhelfen.

    Immanuel Kant

  11. Es ist niemals zu spät, vernünftig und weise zu werden. Es ist aber jederzeit schwerer, wenn die Einsicht spät kommt, sie in Gang zu bringen.

    Immanuel Kant

  12. Leben ist ja doch des Lebens höchstes Ziel.

    Franz Grillparzer

  13. Man gibt Ratschläge, aber die Ausführung bringt man keinem bei.

    François de la Rochefoucauld

  14. Mir kommt es immer vor, dass die Art- wie man die Ereignisse des Lebens nimmt - ebenso wichtigen Anteil an unserem Glück und Unglück hätte als diese Ereignisse selbst.

    Wilhelm von Humboldt

  15. Das Erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit.

    Samuel Johnson

  16. Was uns gewöhnlich hindert, unsere Freunde auf den Grund unseres Herzens blicken zu lassen, ist nicht so sehr Misstrauen gegen sie als gegen uns.

    François de la Rochefoucauld

  17. Das Leben in der Natur gibt die Wahrheit der Dinge zu erkennen.

    Albrecht Dürer

  18. Alle Narrheit erschöpfen - so gelangt man zum Boden der Weisheit

    Ludwig Börne

  19. Das Leben ist die Kategorie der Möglichkeit. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.

    Christian Friedrich Hebbel

  20. Den inneren Frieden die nicht zu stören, in andrer Achtung stets zu steigen, habe den Mut, die Wahrheit zu hören, und die Klugheit, sie zu verschweigen.

    Heinrich Leuthold