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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 38

  1. Die Freude finden wir nicht in den Dingen, sondern in der Tiefe unserer Seele.

    Theresia von Lisieux

  2. Alles, was wir mit Wärme und Enthusiasmus ergreifen, ist eine Art der Liebe.

    Wilhelm von Humboldt

  3. Den inneren Frieden die nicht zu stören, in andrer Achtung stets zu steigen, habe den Mut, die Wahrheit zu hören, und die Klugheit, sie zu verschweigen.

    Heinrich Leuthold

  4. Ist wirklich die Welt so schadenfroh, wie du sie schilderst in scharfen Zügen, was ärgerst du über die Menschen dich so und machst ihnen dadurch soviel Vergnügen?

    Heinrich Leuthold

  5. Zwei Dinge sollte ein Mensch nie beklagen: das, was er ändern kann, und das, was er nicht ändern kann.

    Thomas Fuller

  6. Wer nicht weiß, dass er eine Maske trägt, trägt sie am vollkommensten

    Theodor Fontane

  7. Versuche nie vor etwas die Flucht zu ergreifen. Ein Mensch, der die Flucht ergreift, ist ein Drückeberger. Und ein Drückeberger kommt nie von etwas los.

    John Steinbeck

  8. Ein Dummkopf findet immer einen, der noch dümmer ist, der ihn bewundert.

    Otto von Leixner

  9. Der Mensch ist für eine freie Existenz gemacht, und sein innerstes Wesen sehnt sich nach dem Vollkommenen, Ewigen und Unendlichen als seinem Ursprung und Ziel.

    Matthias Claudius

  10. Recht häuft sich nicht, wohl aber Unrecht.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  11. Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen.

    Leo Tolstoi

  12. Ein Mensch, der Angst hat, wird zum reißenden Tier.

    John Steinbeck

  13. Die Furcht schützt die Tempel besser als alle Mauern.

    Gustave Flaubert

  14. Begeisterung ist ein Feuer, das die Innenwelt in Fluss erhält. Aber Vernunft muss ihr die Gussform richten, in die sich das geschmolzene Metall ergießt.

    Otto von Leixner

  15. Ich besitze nicht, damit ich nicht besessen werde.

    Antisthenes

  16. Jugend ist die Zeit des Lebensgenusses, die Triumphe des Mannesalters und der Reichtum vorgerückter Jahre bieten keinen Ersatz für eine in genußloser Anstrengung vergeudete Jugend.

    Johann Nepomuk Nestroy

  17. In bescheidenen Verhältnissen ist es leicht, Gleichheit walten zu lassen.

    Tacitus

  18. Es fliehen nicht alle, die den Rücken kehren.

    Christoph Lehmann

  19. Nach einem bösen Traum sieht man, welchen Stoff zu einer Hölle ein bloßes Gehirn in sich aufbewahrt.

    Jean Paul

  20. Verbrecher werden immer von Verbrechern eingesperrt.

    Donatien A. F. Marquis de Sade