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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 63

  1. In der Mitte wirst du am sichersten gehen

    Ovid

  2. Rechtzeitige und vorsorgliche Angst ist die Mutter der Sicherheit

    Edmund Burke

  3. Das Gewissen eines jeden Bürgers ist sein Gesetz.

    Thomas Hobbes

  4. Wer aus Gründen handelt, handelt noch lange nicht vernünftig; denn Gründe sind oft unvernünftig.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  5. Sympathie ist der wichtigste Faktor jedes Schicksals. Sympathie ist Kraft.

    Prentice Mulford

  6. Das Leben ist eine Schule. Wohl dem, der die Prüfung besteht.

  7. Das Leben ist eine Brücke von Seufzern über einen Strom von Tränen.

    Philip James Bailey

  8. Heute gibt es viele, die das Gute für schlecht, das Minderwertige hingegen für gut halten. Diese Leute helfen nicht, sie hindern vielmehr.

    Gottfried von Strassburg

  9. Die Geschichte ist eine ewige Wiederholung.

    Thukydides

  10. Der Mensch war immer Mensch, voll Unvollkommenheit.

    Johan Peter Uz

  11. Das Leben stirbt, sobald es verglichen wird. Das Leben lebt erst jenseits des Grabes.

    Edward Young

  12. Niemand, der die Geschichte kennt, wird die Gefahren gering schätzen, die darin liegen, dass für Tagesruhm und Geld auch gewandte Redner jederzeit zu kaufen sind.

    Adolf Wilhelm Ferdinand Damaschke

  13. Pläne sind die Träume der Verständigen.

    Ernst von Feuchtersleben

  14. Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Niemand ist so beflissen, immer neue Eindrücke zu sammeln wie der, der die alten nicht zu verarbeiten versteht.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  16. Auch wenn man nur zum Fenster hinaus schaut, sieht man die Welt.

    Wilhelm Raabe

  17. Was wir ein Leben nennen, ist für den ganzen ewigen inneren Menschen nur ein einziger Gedanke, ein unteilbares Gefühl.

    Friedrich von Schlegel

  18. O freilich, wenn Entschlüsse nur Wünsche sind, so ist der Mensch des Zufalls Spiel!

    Friedrich Schleiermacher

  19. Jedes Sehen will gelernt und geübt sein. Man sieht bloß, was man unterscheidet, und man unterscheidet nur, wofür man sich einmal interessierte und was man mit Namen zu nennen weiß.

    Carl Spitteler

  20. Vernunft verhält sich zum Verstande wie ein Kochbuch zu einer Pastete

    Ludwig Börne