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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 67

  1. Es gibt naive Menschen, die sich erkennen und ihre Naivität geschickt zu benutzen verstehen

    François de la Rochefoucauld

  2. Man kann nicht für seinen Mut einstehen, wenn man nie in Gefahr gewesen ist

    François de la Rochefoucauld

  3. Es liegt wenig daran, wie man geboren werde; aber es ist viel daran gelegen, wie man sterbe.

    Christina I. von Schweden

  4. Die Kunst zu leben hat mit der Fechtkunst mehr Ähnlichkeit als mit der Tanzkunst, insofern man auch auf unvorhergesehene Streiche gerüstet sein muss.

    Mark Aurel

  5. Man glaubt für gewöhnlich, es gebe keine Steigerungsform von tot. Diese gibt´s aber doch: ausgestorben

    Martin Kessel

  6. Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.

    Wilhelm Busch

  7. Was man nicht beachtet, das verliert seine Kraft; worüber man zürnt, das scheint man dadurch als wahr anzuerkennen.

    Tacitus

  8. Wer längst Vergangenes in der Gegenwart aufsuchen möchte, setzt sich meist einer großen Enttäuschung aus.

    Wilhelm Busch

  9. Die größte Ehre, die das Weib hat, ist allzumal, dass die Männer durch sie geboren werden

    Martin Luther

  10. Zeit ist das, was man an der Uhr abliest

    Albert Einstein

  11. Nicht die Erkenntnis gehört zum Wesen der Dinge, sondern der Irrtum.

    Friedrich Nietzsche

  12. Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man die Fiedel um den Kopf.

    Christoph Lehmann

  13. Der Mensch hat das Warten verlernt. Darin liegt das Grundübel unserer Zeit.

    William Somerset Maugham

  14. Ich habe es stets abgelehnt, verstanden zu werden. Verstanden werden heisst sich prostituieren

    Fernando Pessoa

  15. Das Schicksal des Menschen ist der Mensch

    Bertolt Brecht

  16. Schweigen können zeugt von Kraft, Schweigen wollen von Nachsicht, Schweigen müssen vom Geist der Zeit

    Karl Julius Weber

  17. Ironie ist keine Waffe, sondern eher ein Trost der Ohnmächtigen.

    Ludwig Marcuse

  18. In jedem Wunsch schlummert die Enttäuschung seiner Erfüllung

    Nikolaus von Kues

  19. Wenn alle Türen geschlossen und die Fenster verdunkelt sind, darfst du nicht glauben, allein zu sein. Denn Gott ist bei dir und dein Schutzengel. Und weshalb sollten sie Licht brauchen, um zu sehe …

    Epiktet

  20. Deutschland ist da, wo starke Herzen sind.

    Ulrich von Hutten