Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 30
Wer die Freiheit nicht im Blut hat, er nicht fühlt, was das ist; Freiheit - der wird sie nie erringen.
— Kurt Tucholsky
Was wir heute tun, entscheidet, wie die Welt morgen aussieht.
— Boris Pasternak
Es ist eine abgeschmackte Verleumdung der menschlichen Natur, dass der Mensch als Sünder geboren werde.
— Johann Gottlieb Fichte
Die Tragödie des Alters beruht nicht darin, dass man alt ist, sondern dass man nicht mehr jung ist
— Oscar Wilde
Das große unzerstörbare Wunder ist der Menschenglaube an Wunder.
— Jean Paul
Das Argument gleicht dem Schuss einer Armbrust - es ist gleichermaßen wirksam, ob ein Riese oder ein Zwerg geschossen hat.
— Francis Bacon
Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert, und mehr als das Blei in der Flinte jenes im Setzkasten der Drucker.
— Georg Christoph Lichtenberg
Laß dich nicht ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles geht vorüber.
— Theresia von Avila
Wir sollten auf die Lebensreise vor allem solche Dinge mitnehmen, die bei einem Schiffbruch mit uns gerettet werden können.
— Pindar
Leben heißt träumen; weise sein heißt angenehm träumen.
— Friedrich von Schiller
Im Leben ist es besser, zu wollen, was man nicht hat, als zu haben, was man nicht will.
— Jonathan Swift
Was ist das erste, wenn Herr und Frau Müller in den Himmel kommen? Sie bitten um Ansichtskarten.
— Christian Morgenstern
Man meint, man müsse alt werden, um klug zu sein; aber im Grunde hat man bei zunehmenden Jahren zu tun, sich so klug zu erhalten, als man gewesen ist.
— Johann Peter Eckermann
Hoffnung ist unbeständige Lust, entsprungen aus der Idee einer zukünftigen oder vergangenen Sache, über deren Ausgang wir in gewisser Hinsicht im Zweifel sind.
— Baruch de Spinoza
Eine große Lehre, die man oft geben kann, ist das Geständnis der eigenen Unzulänglichkeiten.
— Denis Diderot
Schlauheit ist die Kunst, eigene Fehler zu verbergen und die Schwächen anderer bloßzulegen.
— William Hazlitt
Es ist in vielen Fällen Dingen eine schlimme Sache um die Gewohnheit. Sie macht, dass man Unrecht für Recht und Irrtum für Wahrheit hält.
— Georg Christoph Lichtenberg
Es ist ebenso nutzlos als töricht, sich nicht in das Unabänderliche ruhig und still zu fügen
— Wilhelm von Humboldt
Jedes noch so harte Joch drückt den, der ruhig darunter geht, weniger als den, der widerstrebt.
— Seneca
Wer lange genug gelebt hat, hat alles gesehen und auch das Gegenteil von allem.
— Charles de Talleyrand