Sprüche über das Leben
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Es ist ebenso nutzlos als töricht, sich nicht in das Unabänderliche ruhig und still zu fügen
— Wilhelm von Humboldt
Jedes noch so harte Joch drückt den, der ruhig darunter geht, weniger als den, der widerstrebt.
— Seneca
Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.
— Francis Bacon
Es ist in vielen Fällen Dingen eine schlimme Sache um die Gewohnheit. Sie macht, dass man Unrecht für Recht und Irrtum für Wahrheit hält.
— Georg Christoph Lichtenberg
Eine große Lehre, die man oft geben kann, ist das Geständnis der eigenen Unzulänglichkeiten.
— Denis Diderot
Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert, und mehr als das Blei in der Flinte jenes im Setzkasten der Drucker.
— Georg Christoph Lichtenberg
Wer lange genug gelebt hat, hat alles gesehen und auch das Gegenteil von allem.
— Charles de Talleyrand
Versuchungen bekämpft man am besten mit Geldmangel und Rheumatismus
— Joachim Ringelnatz
Der vernünftige Genuss der Gegenwart ist die einzig vernünftige Sorge für die Zukunft.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Es gibt keine uninteressante Dinge. Es gibt nur uninteressante Leute.
— Gilbert Keith Chesterton
Laß dich nicht ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles geht vorüber.
— Theresia von Avila
Will man einen Menschen kennen lernen, dann sehe man nur, wie er sich benimmt, wenn er Geschenke annimmt oder gibt.
— Ludwig Börne
Der Fortschritt besteht nicht darin, das Gestern zu zerstören, sondern dessen Essenz zu bewahren, die ja die Kraft hatte, das Heute zu schaffen
— José Ortega y Gasset
Das Argument gleicht dem Schuss einer Armbrust - es ist gleichermaßen wirksam, ob ein Riese oder ein Zwerg geschossen hat.
— Francis Bacon
Um sich selbst zu erkennen, muss man handeln
— Albert Camus
Wir sollten auf die Lebensreise vor allem solche Dinge mitnehmen, die bei einem Schiffbruch mit uns gerettet werden können.
— Pindar
Das große unzerstörbare Wunder ist der Menschenglaube an Wunder.
— Jean Paul
Was wir heute tun, entscheidet, wie die Welt morgen aussieht.
— Boris Pasternak
Gespräche sind wie Reisen zu Schiff.
— Nicolas Chamfort
Es ist eine abgeschmackte Verleumdung der menschlichen Natur, dass der Mensch als Sünder geboren werde.
— Johann Gottlieb Fichte