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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 30

  1. Wer die Freiheit nicht im Blut hat, er nicht fühlt, was das ist; Freiheit - der wird sie nie erringen.

    Kurt Tucholsky

  2. Was wir heute tun, entscheidet, wie die Welt morgen aussieht.

    Boris Pasternak

  3. Es ist eine abgeschmackte Verleumdung der menschlichen Natur, dass der Mensch als Sünder geboren werde.

    Johann Gottlieb Fichte

  4. Die Tragödie des Alters beruht nicht darin, dass man alt ist, sondern dass man nicht mehr jung ist

    Oscar Wilde

  5. Das große unzerstörbare Wunder ist der Menschenglaube an Wunder.

    Jean Paul

  6. Das Argument gleicht dem Schuss einer Armbrust - es ist gleichermaßen wirksam, ob ein Riese oder ein Zwerg geschossen hat.

    Francis Bacon

  7. Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert, und mehr als das Blei in der Flinte jenes im Setzkasten der Drucker.

    Georg Christoph Lichtenberg

  8. Laß dich nicht ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles geht vorüber.

    Theresia von Avila

  9. Wir sollten auf die Lebensreise vor allem solche Dinge mitnehmen, die bei einem Schiffbruch mit uns gerettet werden können.

    Pindar

  10. Leben heißt träumen; weise sein heißt angenehm träumen.

    Friedrich von Schiller

  11. Im Leben ist es besser, zu wollen, was man nicht hat, als zu haben, was man nicht will.

    Jonathan Swift

  12. Was ist das erste, wenn Herr und Frau Müller in den Himmel kommen? Sie bitten um Ansichtskarten.

    Christian Morgenstern

  13. Man meint, man müsse alt werden, um klug zu sein; aber im Grunde hat man bei zunehmenden Jahren zu tun, sich so klug zu erhalten, als man gewesen ist.

    Johann Peter Eckermann

  14. Hoffnung ist unbeständige Lust, entsprungen aus der Idee einer zukünftigen oder vergangenen Sache, über deren Ausgang wir in gewisser Hinsicht im Zweifel sind.

    Baruch de Spinoza

  15. Eine große Lehre, die man oft geben kann, ist das Geständnis der eigenen Unzulänglichkeiten.

    Denis Diderot

  16. Schlauheit ist die Kunst, eigene Fehler zu verbergen und die Schwächen anderer bloßzulegen.

    William Hazlitt

  17. Es ist in vielen Fällen Dingen eine schlimme Sache um die Gewohnheit. Sie macht, dass man Unrecht für Recht und Irrtum für Wahrheit hält.

    Georg Christoph Lichtenberg

  18. Es ist ebenso nutzlos als töricht, sich nicht in das Unabänderliche ruhig und still zu fügen

    Wilhelm von Humboldt

  19. Jedes noch so harte Joch drückt den, der ruhig darunter geht, weniger als den, der widerstrebt.

    Seneca

  20. Wer lange genug gelebt hat, hat alles gesehen und auch das Gegenteil von allem.

    Charles de Talleyrand