Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 16
Den Frieden kann man weder in der Arbeit noch im Vergnügen, weder in der Welt noch in einem Kloster, sondern nur in der eigenen Seele finden.
— William Somerset Maugham
Selbst eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.
— Charles John Huffam Dickens
Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht; irgendeinem gefällt er.
— Christian Friedrich Hebbel
Zahlen sind Symbole des Vergänglichen.
— Oswald Spengler
Das Gute wissen, weit ist noch das Tun davon; das Böse kennen ist des Bösen Anfang schon.
— Friedrich Rückert
Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun
— Epiktet
Der Strom der Wahrheit fließt durch Kanäle von Irrtümern
— Rabindranath Tagore
Die Moral ist immer die Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen.
— Oscar Wilde
Die Gleichgültigkeit ist wie das Eis an den Polen: Sie tötet alles.
— Honoré de Balzac
Im Kampf gegen die Wirklichkeit hat der Mensch nur eine Waffe: die Fantasie.
— Théophile Gautier
Auch das Zufälligste ist nur ein auf entfernterem Wege herangekommenes Notwendiges.
— Arthur Schopenhauer
Viel zu viel Wert auf die Meinung anderer zu legen, ist ein allgemein herrschender Irrwahn.
— Arthur Schopenhauer
Das Leben wäre unendlich glücklicher, könnte man mit achtzig zur Welt kommen und sich dann langsam achtzehn nähern.
— Mark Twain
Obgleich die Welt ja, sozusagen, wohl manchmal etwas mangelhaft, wird sie doch in den nächsten Tagen vermutlich noch nicht abgeschafft.
— Wilhelm Busch
Mensch: ein Lebewesen, so angetan von Illusionen über sich, dass es völlig vergißt, was es eigentlich sein sollte.
— Ambrose Bierce
Leicht ist, anderen zu raten, schwer oft für sich selbst das Rechte zu erkennen.
— Georg Christoph Lichtenberg
Phantasie ist die Fähigkeit, in Bildern zu denken.
— Ernst Hohenemser
Der Mensch ist derart in den Menschen verliebt, dass er, wenn er der Stadt entflieht, doch wieder die Menge sucht, d. h., er will die Stadt auch auf dem Lande wiederherstellen.
— Charles Baudelaire
Das Interessante dieser Welt liegt nicht darin zu wissen, wo wir gerade stehen, sondern in welche Richtung wir uns bewegen.
— Oliver Wendell Holmes
Kann sich irgendwer erinnern, dass die Zeiten nicht hart waren und das Geld nicht knapp?
— Ralph Waldo Emerson