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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 56

  1. Man muss sich nicht aus Eigensinn auf die schlechtere Seite stellen, wenn sich der Gegner bereits auf die bessere gestellt hat.

    — Baltasar Gracián y Morales

  2. Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  3. Man kann für eine Empfindung nie genug bezahlen.

    — Oscar Wilde

  4. Zu jeder Zeit liegen einige große Wahrheiten in der Luft; sie bilden die geistige Atmosphäre des Jahrhunderts.

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  5. Gott gab uns nur einen Mund, weil zwei Mäuler ungesund. Mit dem einen Maule schon schwatzt zuviel der Erdensohn.

    — Christian Johann Heinrich Heine

  6. Man muss etwas zu sagen haben, wenn man reden will. Denn es muß von Herzen gehen, was auf Herzen wirken soll.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  7. Schweigen ist eine der großen Künste der Konversation.

    — William Hazlitt

  8. Kultur ist nur ein dünnes Apfelhäutchen über einem glühenden Chaos

    — Friedrich Nietzsche

  9. Schönheit des Körpers hat etwas Tierisches, wenn sie geistlos ist.

    — Demokrit

  10. Eine schöne Menschenseele finden, ist ein Gewinn, ein schöner Gewinn ist, sie zu erhalten, und der schönste und schwerste, sie, die schon verloren war, zu retten.

    — Johann Gottfried Herder

  11. Die Regierung, sogar die beste, ist nichts anderes als ein notwendiges Übel, die schlechteste ist unerträglich

    — Thomas Paine

  12. Ein Volk, das keine Vergangenheit haben will, verdient auch keine Zukunft.

    — Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  13. Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche.

    — René Descartes

  14. Du kannst dein Leben nicht verlängern, noch verbreitern, nur vertiefen.

    — Gorch Fock

  15. Wieviel Freude schläft in uns - und wir wecken sie nicht!

    — Gorch Fock

  16. Nicht der Jüngling ist glücklich zu preisen, sondern der Greis, der gut gelebt hat.

    — Epikur

  17. Gewalt kann wohl den Richter beugen, doch niemals beugt Gewalt das Recht.

    — Johannes Trojan

  18. Der Mensch weiß wohl um das Gute, auch wenn er es nicht tut.

    — Hildegard von Bingen

  19. Entscheidend für eine Idee ist nie, wie sie sich verwirklicht, sondern was sie an Wirklichkeit enthält.

    — Stefan Zweig

  20. Man muss seine Überlegenheit mit ständiger Wachsamkeit erkaufen.

    — Mark Twain