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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 56

  1. Wir können uns unseres Mutes nicht sicher sein, solange wir uns nicht in Gefahr befunden haben

    François de la Rochefoucauld

  2. Es wäre nicht so schlimm zu altern, wenn alle ersten Lieben in ewiger Jugend blühten.

    Ludwig Marcuse

  3. Was Ungeduld ist, kann nur der ermessen, der einen steinreichen kranken Erbonkel hat

    Mark Twain

  4. Man stirbt nicht an einer bestimmten Krankheit, man stirbt an einem ganzen Leben

    Charles Péguy

  5. Der Wege, sich zu bereichern, sind viele. Sparsamkeit ist einer der besten.

    Francis Bacon

  6. Ein Narr, wem die Zukunft gesichert erscheint! Oft lacht noch am Freitag, wer Sonntag schon weint.

    Jean Racine

  7. Was du auch tust, tue es weder gegen deinen Willen noch ohne Menschlichkeit noch ohne vernünftige Überlegung.

    Mark Aurel

  8. Wahrheit ist das Erhabenste, drum kann man's nicht jedem auf die Nase binden

    Johann Nepomuk Nestroy

  9. Wenn Gott auf der 5-Tage-Woche bestanden hätte, gäbe es heute keine Menschen.

    Oscar Wilde

  10. Man muss sich nicht aus Eigensinn auf die schlechtere Seite stellen, wenn sich der Gegner bereits auf die bessere gestellt hat.

    Baltasar Gracián y Morales

  11. Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  12. Man kann für eine Empfindung nie genug bezahlen.

    Oscar Wilde

  13. Zu jeder Zeit liegen einige große Wahrheiten in der Luft; sie bilden die geistige Atmosphäre des Jahrhunderts.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  14. Gott gab uns nur einen Mund, weil zwei Mäuler ungesund. Mit dem einen Maule schon schwatzt zuviel der Erdensohn.

    Christian Johann Heinrich Heine

  15. Man muss etwas zu sagen haben, wenn man reden will. Denn es muß von Herzen gehen, was auf Herzen wirken soll.

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Schweigen ist eine der großen Künste der Konversation.

    William Hazlitt

  17. Kultur ist nur ein dünnes Apfelhäutchen über einem glühenden Chaos

    Friedrich Nietzsche

  18. Schönheit des Körpers hat etwas Tierisches, wenn sie geistlos ist.

    Demokrit

  19. Eine schöne Menschenseele finden, ist ein Gewinn, ein schöner Gewinn ist, sie zu erhalten, und der schönste und schwerste, sie, die schon verloren war, zu retten.

    Johann Gottfried Herder

  20. Die Regierung, sogar die beste, ist nichts anderes als ein notwendiges Übel, die schlechteste ist unerträglich

    Thomas Paine