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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 113

  1. Ich hab es immer gar kläglich gefunden, wenn man Leut von ihrer Heimat ausgetrieben hat, man nimmt ihnen ein gut Stück Leben weg und läßt ihnen ein unklar Träumen…

    Ludwig Anzengruber

  2. Die Welt wird alt und wird wieder jung, doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

    Friedrich von Schiller

  3. Schmeichelei ist eine falsche Münze, die ihren Kurswert nur durch unsere Eitelkeit erhält.

    François de la Rochefoucauld

  4. Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  5. Nur in seinem Suchen findet der Geist des Menschen das Geheimnis, welches er sucht.

    Friedrich von Schlegel

  6. Man soll sich trösten, keine großen Talente zu besitzen, wie man sich tröstet, keine großen Posten einzunehmen. Über beides kann uns das Herz erheben.

    Marquis de Vauvenargues

  7. Der Reaktionär ist ein Nachtwandler, der rückwärts geht.

    Franklin D. Roosevelt

  8. Wer wagt, durch das Reich der Träume zu schreiten, gelangt zur Wahrheit.

    E.T.A. Hoffmann

  9. Wenn ganz ohne Sorgen die Tage verschweben, das ist ein hohles, ein halbes Leben, doch glücklich ist der begnadete Mann, der seine Sorgen sich wählen kann.

    Oscar Blumenthal

  10. Wer sich gezwungen sieht, mit den Wölfen zu heulen, mag sich in reiner Notwehr befinden. Aber ist das ein Grund, hinterher mit den Schafen zu blöken?

    Gottfried Keller

  11. Was hilft Gesetz, was helfen Strafen, wenn Obrigkeit und Fürsten schlafen.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  12. Mancher meint er kenne jedermann, der sich doch selbst nicht kennen kann.

    Albrecht Dürer

  13. Wer die Vergangenheit liebt, liebt eigentlich das Leben.

    Jean Paul

  14. Niemand vermutet, wie viel von seiner Ehrlichkeit er den Gesetzen zu verdanken hat.

    Emanuel Wertheimer

  15. Jedem Genusse folgt sein Schatten, die Unlust.

    Nikolai Michailowitsch Karamsin

  16. Der Mensch ist dazu bestimmt, den Sturz seiner Götter zu überleben.

    David Herbert Lawrence

  17. Denn es liegt, so wie wir beschaffen sind, nicht in unserer Macht, die Schranken zu durchbrechen, welche uns von der Erkenntnis der Welt trennen.

    Helene von Druskowitz

  18. Wie könnte die Macht der Presse bestehen, wenn wir sie einfach ignorierten? Und wie wenig Anstrengung hätte uns das zu kosten!

    Richard Wagner

  19. Stimmung ist Schweigen in Gefühlen, die man nicht hat

    Oscar Wilde

  20. Ich bin nicht mehr jung genug, um alles zu wissen.

    Oscar Wilde