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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 113

  1. Der Reaktionär ist ein Nachtwandler, der rückwärts geht.

    — Franklin D. Roosevelt

  2. Wer wagt, durch das Reich der Träume zu schreiten, gelangt zur Wahrheit.

    — E.T.A. Hoffmann

  3. Wenn ganz ohne Sorgen die Tage verschweben, das ist ein hohles, ein halbes Leben, doch glücklich ist der begnadete Mann, der seine Sorgen sich wählen kann.

    — Oscar Blumenthal

  4. Wer sich gezwungen sieht, mit den Wölfen zu heulen, mag sich in reiner Notwehr befinden. Aber ist das ein Grund, hinterher mit den Schafen zu blöken?

    — Gottfried Keller

  5. Was hilft Gesetz, was helfen Strafen, wenn Obrigkeit und Fürsten schlafen.

    — Magnus Gottfried Lichtwer

  6. Mancher meint er kenne jedermann, der sich doch selbst nicht kennen kann.

    — Albrecht Dürer

  7. Wer die Vergangenheit liebt, liebt eigentlich das Leben.

    — Jean Paul

  8. Niemand vermutet, wie viel von seiner Ehrlichkeit er den Gesetzen zu verdanken hat.

    — Emanuel Wertheimer

  9. Jedem Genusse folgt sein Schatten, die Unlust.

    — Nikolai Michailowitsch Karamsin

  10. Der Mensch ist dazu bestimmt, den Sturz seiner Götter zu überleben.

    — David Herbert Lawrence

  11. Denn es liegt, so wie wir beschaffen sind, nicht in unserer Macht, die Schranken zu durchbrechen, welche uns von der Erkenntnis der Welt trennen.

    — Helene von Druskowitz

  12. Wie könnte die Macht der Presse bestehen, wenn wir sie einfach ignorierten? Und wie wenig Anstrengung hätte uns das zu kosten!

    — Richard Wagner

  13. Stimmung ist Schweigen in Gefühlen, die man nicht hat

    — Oscar Wilde

  14. Ich bin nicht mehr jung genug, um alles zu wissen.

    — Oscar Wilde

  15. Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet. Der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte geniesst schon hier seine Hölle.

    — Christian Johann Heinrich Heine

  16. Die Wahrheit triumphiert nie, ihre Gegner sterben nur aus.

    — Max Planck

  17. Was ist Reue ? Eine grosse Trauer darüber, dass wir sind, wie wir sind.

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  18. Der gesunde Verstand sagt uns, dass die Dinge der Erde nur sehr wenig Realität besitzen und dass es wahre Wirklichkeit nur in den Träumen gibt.

    — Charles Baudelaire

  19. Heutzutage hat jeder vor sich selbst Angst.

    — Oscar Wilde

  20. Aller Laster Anfang ist die Langeweile.

    — Sören Kierkegaard