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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 136

  1. Die Zeit ist schnell, noch schneller ist das Schicksal. Wer feig des einen Tages Glück versäumt, er holt’s nicht ein, und wenn ihn Blitze trügen

    — Theodor Körner

  2. Seien wir neu und erfinderisch von Grund aus. Dichten wir das Leben täglich um.

    — Hugo Ball

  3. Ich lehne es ab, anzuerkennen, dass es Unmöglichkeiten gibt.

    — Henry Ford

  4. Jede Bedrängnis ist nur ein Engpass zu einer Weite.

    — Johannes Peter Müller

  5. Unsere Kultur ist wirklich fortgeschritten, wir fressen einander nicht, wir schlachten uns bloß.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  6. Eine Zierde zwar ist das Alter des Geschlechts, aber eigentlich doch nur eine Aufforderung, den Ahnen ähnlich zu werden.

    — Ulrich von Hutten

  7. Ich verachte den Adel, welchem bloß das Glück der Geburt erteilt und der nicht durch persönliche Verdienste erworben und unterstützt ist.

    — Ulrich von Hutten

  8. Eine große Landstraß' ist unsere Erd, wir Menschen sind Passagiere.

    — Christian Johann Heinrich Heine

  9. Die Dummheit schützt vor Schande, gleich wie die Dreistigkeit vor Armut.

    — Leonardo da Vinci

  10. Alles hängt vom Geschmack ab und von der Fähigkeit, die Dinge anzuordnen.

    — Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  11. Die einfältige Menge läßt sich ohne großes Überlegen vom Blendenden gefangennehmen.

    — Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  12. Auch das Tier liebt sein Junges. Eine Seelen- und nicht Blutsverwandtschaft kennt nur der Mensch.

    — Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  13. Gefragt, was auf Erden das Seltenste sei, antwortet einer: was allen gehört, der gemeine Verstand.

    — Giacomo Leopardi

  14. Wehe, die Welt ist alt, und der Abend für die menschlichen Dinge ist gekommen; und wer jetzt geboren wird, erhält Vernunft und Bewegung zu spät.

    — Giacomo Leopardi

  15. Nichts beweist mehr Mangel an Lebensweisheit und Vernunft, als das Verlangen, das ganze Leben solle immer weise und vernunftgemäß sein.

    — Giacomo Leopardi

  16. Dass die Vernunft eine Feindin jeder Größe ist, ist eine Erkenntnis, die man nicht wichtig genug nehmen kann.

    — Giacomo Leopardi

  17. Alles auf der Welt hat sein zweites Gesicht: die Natur, die Kultur, die Religion, die Kunst, die Politik, die Liebe, alles, alles. Wer das nicht weiß, ist glücklich, ich weiß es.

    — Hermann Löns

  18. Zukünftig wird es nicht mehr darauf ankommen, dass wir überall hinfahren können, sondern, ob es sich lohnt, dort anzukommen

    — Hermann Löns

  19. Wie für unterschiedliche Jahreszeiten, so ziemt sich auch für unterschiedliche Lebensalter eine andere Handlungsweise.

    — Titus Maccius Plautus

  20. Jedes Alter kann einen guten Gebrauch vom Leben machen, aber man kennt die Möglichkeiten nur, wenn man dieses Alter durchlebt hat.

    — Sully Prudhomme