Sprüche über das Leben
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Diejenige schlechte Gewohnheit, die man als letztes aufgibt, ist wohl die, anderen Leuten Ratschläge zu erteilen.
— John Steinbeck
Ob wir wachen oder schlafen, nie sollten wir uns durch etwas anderes lenken lassen, als durch die Klarheit unserer Vernunft.
— René Descartes
Furcht macht verächtlich, und Verachtung ist gefahrvoller als Hass.
— Johann Jakob Engel
Man trägt ein göttliches Gefühl in seiner Brust, wenn man erst weiß, dass man etwas kann, wenn man nur will.
— Friedrich Ludwig Jahn
Die Jahre lehren viel, was die Tage niemals wissen.
— Ralph Waldo Emerson
Angst mahnt zur Vorsicht. Vorsichtige leben länger.
— Wilhelm Hasenclever
Angst ist lebenswichtig, denn sie mahnt zur Vorsicht; Vorsicht aber ist ein Zeichen von Klugheit.
— Wilhelm Hasenclever
Geist ist die Jugend des Alters.
— Emanuel Wertheimer
Die Vorsicht ist die rechte Tapferkeit.
— Euripides
Ernte heute und vertraue so wenig auf morgen wie nur möglich.
— Horaz
Wer Aufopferung als Lebensinhalt akzeptiert, wird ein Opfer seiner selbst.
— Else Pannek
Von einem bestimmten Alter an ist "Mittelalter" immer das Alter, in dem man gerade selber ist.
— Else Pannek
Es gibt Menschen, die das Leben erleiden und es gibt Menschen, die das Leben nach eigenem Willen gestalten.
— Charles Ferdinand Ramuz
Alles, was sich nicht mit Mitteln der Volkssprache auseinandersetzen läßt, damit ist es nichts.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Die Einsicht in das Mögliche und Unmögliche ist es, die den Helden vom Abenteurer scheidet
— Christian Matthias Theodor Mommsen
Hätte ich mich mit dem Schöpfer beraten, als er das Menschengeschlecht schuf, so würde ich ihn gebeten haben, die Runzeln unterhalb der Ferse anzubringen.
— Ninon de Lenclos
Freude treibt zum Genuß, Seligkeit zur Arbeit.
— Johann Heinrich Jung-Stilling
Schlummer nicht in den Zelten deiner Väter. Die Welt rückt vor.
— Giuseppe Mazzini
Denkmäler für berühmte Leute: Steine, die wir nach dem Tode denen geben, für die wir bei Lebzeiten kein Brot übrig hatten.
— Kazimierz Bartoszewicz
Holde Freundin Phantasie, bleibst du mir zugegen, fehlt ein tröstlich Licht mir nie auch auf dunklen Wegen.
— Karl Friedrich von Gerok