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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 15

  1. Träumen muss nicht heissen, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen.

    — Rainer Haak

  2. Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein.

    — Victor-Marie Hugo

  3. Es ist mir, als kenne man nicht das ganze Leben, wenn man nicht den Tod gewissermaßen in den Kreis einschließt.

    — Wilhelm von Humboldt

  4. Ein schlechtes Gewissen ist der schmerzlichste Beweis für ein gutes Gedächtnis

    — Selma Lagerlöf

  5. Man soll die Welt nicht belachen, nicht beweinen, sondern begreifen

    — Baruch de Spinoza

  6. Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte

    — Bertolt Brecht

  7. Gerechtigkeit ist die feste Absicht, jedem zu geben, was ihm von Rechts wegen zukommt; Ungerechtigkeit hingegen ist es, jemandem im Namen des Rechts etwas wegzunehmen, was ihm bei richtiger Auslegun …

    — Baruch de Spinoza

  8. Es ist keine Kunst, geistreich zu sein, wenn man vor nichts Respekt hat.

    — Johann Peter Eckermann

  9. Dein Geist gleicht einer Mauer, an der wechselnde Wolken vorüberziehen.

    — Hildegard von Bingen

  10. In der Vergangenheit ist reichlich Stoff zur Freude und Wehmut, zur Zufriedenheit mit sich und zur Reue.

    — Wilhelm von Humboldt

  11. Die Illusion, die uns verherrlicht ist uns lieber als zehntausend Wahrheiten.

    — Alexander Puschkin

  12. Die Ungleichheit ist die Ursache aller örtlichen Bewegungen.

    — Leonardo da Vinci

  13. Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an wie Geister mit Waffen.

    — Wilhelm Busch

  14. Es gehört immer etwas guter Wille dazu, selbst das Einfachste zu begreifen, selbst das Klarste zu verstehen.

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Man stirbt nur einmal, und dann für sehr lange Zeit

    — Jean-Baptiste Molière

  16. Ein Mensch, der für nichts zu Sterben gewillt ist, verdient es nicht zu leben

    — Martin Luther King

  17. Für die Eitelkeit ist selbst die Pfütze ein wohlgefälliger Spiegel.

    — Arthur Schopenhauer

  18. Den Frieden kann man weder in der Arbeit noch im Vergnügen, weder in der Welt noch in einem Kloster, sondern nur in der eigenen Seele finden.

    — William Somerset Maugham

  19. Selbst eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.

    — Charles John Huffam Dickens

  20. Leicht ist, anderen zu raten, schwer oft für sich selbst das Rechte zu erkennen.

    — Georg Christoph Lichtenberg