Sprüche über das Leben
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Ich singe, wie der Vogel singt, der in den Zweigen wohnet. Das Lied, das aus der Kehle dringt, ist Lohn, der reichlich lohnet.
— Johann Wolfgang von Goethe
Das Warten lässt mich nicht verdrießen.
— Gottlieb Konrad Pfeffel
Die Schritte der Menschheit sind langsam. Man kann sie nur in Jahrhunderten messen.
— Georg Büchner
Warum hat Gott den Menschen das Gefühl der Schamhaftigkeit eingeflößt? Damit der Schneider leben kann.
— Georg Büchner
Revolutionen sind Zeiten, in denen der Arme seiner Rechtschaffenheit, der Reiche seines Reichtums und der Unschuldige seines Lebens nicht sicher ist.
— Joseph Joubert
Wenn wir die Natur beobachten, stellen wir fest, dass sie die Seele des Menschen in seinem Körper wie in einem weiträumigen Palast untergebracht hat - allerdings nicht immer in den schönsten Quart …
— Denis Diderot
Eine Sache, die niemand glaubt, kann nicht oft genug bewiesen werden.
— George Bernard Shaw
Die feine Lebensart schließt nicht immer Güte, Billigkeit, Gefälligkeit, Dankbarkeit in sich. Aber sie verleiht wenigstens den Anschein davon und stellt den Menschen äußerlich dar, wie er innerlich se …
— Jean de la Bruyère
Wir verdanken den Leidenschaften vielleicht die größten Vorzüge des Verstandes
— Marquis de Vauvenargues
Verstanden zu werden bedeutet heutzutage, ertappt zu sein.
— Oscar Wilde
Wer fällt ein Urteil oder kennt den Sachverhalt, bevor er beide Teile klar vernommen hat?
— Euripides
Das einzige, was der Illusionslose respektiert, ist die Hoffnung
— Marquis de Vauvenargues
Ruhmsucht beweist ebenso sehr unsere Anmaßung als die Unsicherheit über unseren Wert.
— Marquis de Vauvenargues
Wenn man die Verteidigung nicht widerlegen kann, tadelt man die Art derselben
— Joseph Joubert
Umsonst fragst du die Schrift um Auskunft, frage lieber die Erfahrung.
— Bernhard von Clairvaux
Die nicht zivilisierte, unverdorbene Welt ist das beste Verjüngungsmittel.
— Paul Gauguin
Ich bin immer töricht gewesen, an das Gute im Menschen zu glauben.
— Paul Gauguin
Das Volk, welches seine Vergangenheit von sich wirft, entblößt seine feinsten Lebensnerven allen Stürmen der wetterwendischen Zukunft.
— Johann Joseph von Görres
Die schlechte Absicht ist immer auf den Beinen.
— Emil Gött
Wer ein volles Gefäß trägt, muss das Gedränge vermeiden, und wessen Seele am Überlaufen ist, einsame Wege gehn.
— Emil Gött