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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 126

  1. Ich singe, wie der Vogel singt, der in den Zweigen wohnet. Das Lied, das aus der Kehle dringt, ist Lohn, der reichlich lohnet.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Das Warten lässt mich nicht verdrießen.

    Gottlieb Konrad Pfeffel

  3. Die Schritte der Menschheit sind langsam. Man kann sie nur in Jahrhunderten messen.

    Georg Büchner

  4. Warum hat Gott den Menschen das Gefühl der Schamhaftigkeit eingeflößt? Damit der Schneider leben kann.

    Georg Büchner

  5. Revolutionen sind Zeiten, in denen der Arme seiner Rechtschaffenheit, der Reiche seines Reichtums und der Unschuldige seines Lebens nicht sicher ist.

    Joseph Joubert

  6. Wenn wir die Natur beobachten, stellen wir fest, dass sie die Seele des Menschen in seinem Körper wie in einem weiträumigen Palast untergebracht hat - allerdings nicht immer in den schönsten Quart …

    Denis Diderot

  7. Eine Sache, die niemand glaubt, kann nicht oft genug bewiesen werden.

    George Bernard Shaw

  8. Die feine Lebensart schließt nicht immer Güte, Billigkeit, Gefälligkeit, Dankbarkeit in sich. Aber sie verleiht wenigstens den Anschein davon und stellt den Menschen äußerlich dar, wie er innerlich se …

    Jean de la Bruyère

  9. Wir verdanken den Leidenschaften vielleicht die größten Vorzüge des Verstandes

    Marquis de Vauvenargues

  10. Verstanden zu werden bedeutet heutzutage, ertappt zu sein.

    Oscar Wilde

  11. Wer fällt ein Urteil oder kennt den Sachverhalt, bevor er beide Teile klar vernommen hat?

    Euripides

  12. Das einzige, was der Illusionslose respektiert, ist die Hoffnung

    Marquis de Vauvenargues

  13. Ruhmsucht beweist ebenso sehr unsere Anmaßung als die Unsicherheit über unseren Wert.

    Marquis de Vauvenargues

  14. Wenn man die Verteidigung nicht widerlegen kann, tadelt man die Art derselben

    Joseph Joubert

  15. Umsonst fragst du die Schrift um Auskunft, frage lieber die Erfahrung.

    Bernhard von Clairvaux

  16. Die nicht zivilisierte, unverdorbene Welt ist das beste Verjüngungsmittel.

    Paul Gauguin

  17. Ich bin immer töricht gewesen, an das Gute im Menschen zu glauben.

    Paul Gauguin

  18. Das Volk, welches seine Vergangenheit von sich wirft, entblößt seine feinsten Lebensnerven allen Stürmen der wetterwendischen Zukunft.

    Johann Joseph von Görres

  19. Die schlechte Absicht ist immer auf den Beinen.

    Emil Gött

  20. Wer ein volles Gefäß trägt, muss das Gedränge vermeiden, und wessen Seele am Überlaufen ist, einsame Wege gehn.

    Emil Gött