Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 41
Schuld haben sie beide nicht: Weder der Mensch, noch das Schicksal; sie passen nur immer ganz genau aufeinander.
— Wilhelm Raabe
Wie viele Lichter verdanken bloß Ihrem Leuchter, dass man sie sieht.
— Christian Friedrich Hebbel
Im Herzen eines Menschen ruht der Anfang und das Ende aller Dinge
— Leo Tolstoi
Auf unserer Erdenwelt hängt oft alles von den Äußerlichkeiten ab, mit denen man sich in Szene setzt.
— Alfred de Musset
An seinen Feinden rächt man sich am besten dadurch, dass man besser wird als sie.
— Diogenes Laertius
Nach einem bösen Traum sieht man, welchen Stoff zu einer Hölle ein bloßes Gehirn in sich aufbewahrt.
— Jean Paul
Konkret ist alles, was man sehen und anfassen kann. Mädchen sind meist nicht konkret: Kann man sie sehen, so kann man sie nicht anfassen, und kann man sie anfassen, so kann man sie nicht sehen.
— Otto Erich Hartleben
Das Weib sieht tief. Der Mann sieht weit.
— Christian Dietrich Grabbe
Jugend ist die Zeit des Lebensgenusses, die Triumphe des Mannesalters und der Reichtum vorgerückter Jahre bieten keinen Ersatz für eine in genußloser Anstrengung vergeudete Jugend.
— Johann Nepomuk Nestroy
Es fliehen nicht alle, die den Rücken kehren.
— Christoph Lehmann
Deine Reue sei lebendiger Wille, fester Vorsatz. Begangene Fehler zu betrauern ist zu nichts nütze
— August von Platen
Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen.
— Leo Tolstoi
In der vollkommenen Stille hört man die ganze Welt.
— Kurt Tucholsky
Der Mensch vergißt Schmerz viel rascher als Freude.
— Niccolò Tommaseo
Begeisterung ist ein Feuer, das die Innenwelt in Fluss erhält. Aber Vernunft muss ihr die Gussform richten, in die sich das geschmolzene Metall ergießt.
— Otto von Leixner
Recht häuft sich nicht, wohl aber Unrecht.
— Gerhart Johann Robert Hauptmann
Zaghaftigkeit in der Ausführung macht tollkühne Unternehmungen zunichte.
— Marquis de Vauvenargues
Es gibt keinen Ausweg, den ein Mensch nicht beschreitet, um die tatsächliche Arbeit des Denkens zu vermeiden.
— Thomas Alva Edison
Zu tausend Dingen bin ich ja nicht gekommen bei meinem sonderbaren Leben und hätte doch zu tausend Dingen Talent gehabt
— Franziska Gräfin zu Reventlow
Die Klarheit seines Innern ist für die Menschen das höchste Gut.
— Friedrich von Schiller