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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 41

  1. Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele.

    Albert Einstein

  2. Wir verbringen so viel Zeit mit Dingen, die dringend sind, so dass keine mehr übrig ist für Dinge, die wichtig sind.

    Henry Ward Beecher

  3. Wenn alles auf Erden vernünftig wäre, würde nichts geschehen.

    Fjodor M. Dostojewski

  4. Während der Tiger nicht aufhören kann, Tiger zu sein, sich nicht enttigern kann, lebt der Mensch in ständiger Gefahr, sich zu entmenschlichen.

    José Ortega y Gasset

  5. An seinen Feinden rächt man sich am besten dadurch, dass man besser wird als sie.

    Diogenes Laertius

  6. Alle Menschen haben eine Ahnung und Idee der Wahrheit in sich.

    Matthias Claudius

  7. Wenn man seine Kindheit bei sich hat, wird man nie älter

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Die Vorsehung wirkt ihre höchsten Ziele durch scheinbare Zufälle.

    John Henry Newman

  9. Von allen Qualen, die den Menschen heimsuchen, ist die Selbstverachtung die höchste.

    Berthold Auerbach

  10. Erdachtes mag zu denken geben, doch nur Erlebtes wird beleben.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  11. Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter einfach dadurch, dass es häufig vorkommt.

    Bertolt Brecht

  12. Diese Welt ist eine Treppe; der eine steigt hinauf, der andere steigt hernieder.

    Katharina von Siena

  13. Was gestern absurd schien, wird heute allgemein geglaubt und ist morgen banal

    Daniel Spitzer

  14. Tadle nichts Menschliches! Alles ist gut, nur nicht überall, nur nicht immer, nur nicht für alle.

    Novalis

  15. Kluge Leute sind selten mutig. Sie sind vorsichtig und maßvoll, also eigentlich feige. Wirklichen Mut haben nur die Narren.

    Ferdinando Coelestinus Galiani

  16. Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte.

    Karl Marx

  17. Wer nicht weiß, dass er eine Maske trägt, trägt sie am vollkommensten

    Theodor Fontane

  18. Zwei Dinge sollte ein Mensch nie beklagen: das, was er ändern kann, und das, was er nicht ändern kann.

    Thomas Fuller

  19. Der Mensch ist für eine freie Existenz gemacht, und sein innerstes Wesen sehnt sich nach dem Vollkommenen, Ewigen und Unendlichen als seinem Ursprung und Ziel.

    Matthias Claudius

  20. Träume verhauchen - und nackte, geschundene Menschen erwachen

    Emil Gött