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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 41

  1. Jede Gewöhnung, sogar die Verstellung, wird Eigenschaft schließlich; Schwermut, stelle dich leicht, bis du zum Gleichmut gedeihst!

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  2. Es ist ein Tasten in der Welt, als wären wir alle abgestürzt und suchten in der Finsternis nach irgendeinem Stützpunkt zum Aufschwung.

    Carl Ludwig Schleich

  3. Was uns beim Sterben weh tut, ist das Leben

    Jean Anouilh

  4. Man ist in dem Maße jung, als man empfänglich bleibt für die Freuden der Jugend.

    Carl Ludwig Schleich

  5. Das Leben ist die Kategorie der Möglichkeit. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.

    Christian Friedrich Hebbel

  6. Das Leben in der Natur gibt die Wahrheit der Dinge zu erkennen.

    Albrecht Dürer

  7. Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen. Auch das Eis des Lebens ist glatt.

    George Bernard Shaw

  8. Menschlich gesprochen hat auch der Tod sein Gutes: Er setzt dem Alter ein Ziel.

    Jean de la Bruyère

  9. Die meisten Menschen, die früh alt werden, sind es immer gewesen. Es gibt greisenhafte Kinder, wie es Kinderseelen bei alten Menschen gibt.

    Carl Ludwig Schleich

  10. Wenn du die Geschichte eines großen Verbrechers liest, so danke immer, ehe du ihn verdammst, dem gütigen Himmel, der dich mit deinem ehrlichen Gesicht nicht an den Anfang einer solchen Reihe von Um …

    Georg Christoph Lichtenberg

  11. Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören

    Jean Paul

  12. Wer von den ungewissen Ereignissen der Zukunft nichts erhofft und nichts befürchtet, ist wahrhaft klug.

    Anatole France

  13. Was ist im Leben am schwersten zu erreichen? - Dass man sich selber hinter die Schliche kommt!

    Wilhelm Busch

  14. Konkret ist alles, was man sehen und anfassen kann. Mädchen sind meist nicht konkret: Kann man sie sehen, so kann man sie nicht anfassen, und kann man sie anfassen, so kann man sie nicht sehen.

    Otto Erich Hartleben

  15. Das Weib sieht tief. Der Mann sieht weit.

    Christian Dietrich Grabbe

  16. Reißt den Menschen aus seinen Verhältnissen, und was er dann ist, nur das ist er.

    Johann Gottfried Seume

  17. Deine Reue sei lebendiger Wille, fester Vorsatz. Begangene Fehler zu betrauern ist zu nichts nütze

    August von Platen

  18. Wir wissen von unsrer Seele wenig und sind sie selbst.

    Georg Christoph Lichtenberg

  19. Die meisten Dinge, die uns Vergnügen bereiten, sind unvernünftige Dinge.

    Charles-Louis de Montesquieu

  20. Die große Mode ist jetzt pessimistischer Optimismus: Es ist zwar alles heilbar, aber nichts heil.

    Ludwig Marcuse