Sprüche über das Leben
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Wir leben in einer Zeit vollkommener Mittel und verworrener Ziele.
— Albert Einstein
Wir verbringen so viel Zeit mit Dingen, die dringend sind, so dass keine mehr übrig ist für Dinge, die wichtig sind.
— Henry Ward Beecher
Wenn alles auf Erden vernünftig wäre, würde nichts geschehen.
— Fjodor M. Dostojewski
Während der Tiger nicht aufhören kann, Tiger zu sein, sich nicht enttigern kann, lebt der Mensch in ständiger Gefahr, sich zu entmenschlichen.
— José Ortega y Gasset
An seinen Feinden rächt man sich am besten dadurch, dass man besser wird als sie.
— Diogenes Laertius
Alle Menschen haben eine Ahnung und Idee der Wahrheit in sich.
— Matthias Claudius
Wenn man seine Kindheit bei sich hat, wird man nie älter
— Johann Wolfgang von Goethe
Die Vorsehung wirkt ihre höchsten Ziele durch scheinbare Zufälle.
— John Henry Newman
Von allen Qualen, die den Menschen heimsuchen, ist die Selbstverachtung die höchste.
— Berthold Auerbach
Erdachtes mag zu denken geben, doch nur Erlebtes wird beleben.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter einfach dadurch, dass es häufig vorkommt.
— Bertolt Brecht
Diese Welt ist eine Treppe; der eine steigt hinauf, der andere steigt hernieder.
— Katharina von Siena
Was gestern absurd schien, wird heute allgemein geglaubt und ist morgen banal
— Daniel Spitzer
Tadle nichts Menschliches! Alles ist gut, nur nicht überall, nur nicht immer, nur nicht für alle.
— Novalis
Kluge Leute sind selten mutig. Sie sind vorsichtig und maßvoll, also eigentlich feige. Wirklichen Mut haben nur die Narren.
— Ferdinando Coelestinus Galiani
Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte.
— Karl Marx
Wer nicht weiß, dass er eine Maske trägt, trägt sie am vollkommensten
— Theodor Fontane
Zwei Dinge sollte ein Mensch nie beklagen: das, was er ändern kann, und das, was er nicht ändern kann.
— Thomas Fuller
Der Mensch ist für eine freie Existenz gemacht, und sein innerstes Wesen sehnt sich nach dem Vollkommenen, Ewigen und Unendlichen als seinem Ursprung und Ziel.
— Matthias Claudius
Träume verhauchen - und nackte, geschundene Menschen erwachen
— Emil Gött