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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 53

  1. Nur Feigen, die sich selbst verlassen, legt die Verzweiflung Fesseln an.

    August Friedrich Langbein

  2. Wenn wir alt werden, verkriecht sich die Schönheit nach innen

    Ralph Waldo Emerson

  3. Was fängt man mit den zu Tode geredeten Worten an? Es bleibt wohl nur eines: Immer einfacher zu sprechen, denn die Einfachheit widersteht der Zerstörung

    Romano Guardini

  4. Der Kompromiß ist ein guter Regenschirm, aber kein Dach.

    James Russell Lowell

  5. Ein Spiegel ist besser als eine ganze Reihe von Ahnenbildern

    Wolfgang Menzel

  6. Das Leben zu Ende leben ist kein Kinderspiel

    Boris Pasternak

  7. Was ich verwundert immer sah: Die Menschen sagen fröhlich 'ja' und meistens ernst verbissen 'nein'. Das sehe ich durchaus nicht ein. Wer sicher ist, kann es doch wagen, auch freundlich lächelnd ' …

    Karl-Heinz Söhler

  8. Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Manche können nur fremde Meinungen, nicht ihre eigenen berichtigen.

    Jean Paul

  10. Die Zeit kommt aus der Zukunft, die nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgehört hat zu bestehen.

    Augustinus

  11. Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist

    Christian Morgenstern

  12. Freuden sind unsere Flügel, Schmerzen unsere Sporen.

    Jean Paul

  13. Eben, wenn man alt ist, muß man zeigen, dass man noch Lust zu leben hat.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Das Allerschönste am ganzen Leben sind seine Illusionen.

    Honoré de Balzac

  15. Die meisten von uns haben offene Augen für die unverschämte Heuchelei, mit der sich andere täuschen, aber nur wenige von uns hüten sich vor der noch schlimmeren Heuchelei, mit der wir uns selbst belüg …

    Laurence Sterne

  16. Jedem Besiegten wird es schwer, den Grund seiner Niederlage an der einzig richtigen Stelle, nämlich in sich selbst zu suchen.

    Theodor Fontane

  17. Es steigt der Mut mit der Gelegenheit.

    William Shakespeare

  18. Ein Träumer ist jemand, der seinen Weg im Mondlicht findet und den Morgen vor dem Rest der Welt sieht.

    Oscar Wilde

  19. Alle Untugenden, die gerade modern sind, gelten als Tugenden.

    Jean-Baptiste Molière

  20. Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.

    Bertolt Brecht