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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 34

  1. Das Leben beseitigt manchen Fehler der Erziehung und manchen Vorzug der Erziehung.

    — Otto Weiss

  2. Nicht in dem Großen liegt das Gute, sondern in dem Guten liegt das Große.

    — Zenon von Kition

  3. Man soll nie zuschauen, man soll Zeuge sein und mittun und Verantwortung tragen.

    — Antoine de Saint-Exupéry

  4. Zukunft ist etwas, das die Menschen erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist.

    — William Somerset Maugham

  5. Es gleicht, wer jedem zu raten, statt einem zu helfen, wählt, einer tüchtig sausenden Mühle, der es an Steinen fehlt.

    — Christian Friedrich Hebbel

  6. Sehr viele und vielleicht die meisten Menschen müssen, um etwas zu finden, erst wissen, dass etwas da ist.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  7. Wer Unverhofftes nicht erhofft, kann es nicht finden.

    — Heraklit von Ephesos

  8. Der Geist der Frauen stärkt eher ihren Leichtsinn als ihre Vernunft.

    — François de la Rochefoucauld

  9. Geiz ist die letzte und tyrannischste unserer Leidenschaften.

    — Marquis de Vauvenargues

  10. Das Leben in der Natur gibt die Wahrheit der Dinge zu erkennen.

    — Albrecht Dürer

  11. Neugier ist eine der festen und ständigen Eigenschaften eines energischen Geistes.

    — Samuel Johnson

  12. Das Leben ist die Kategorie der Möglichkeit. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.

    — Christian Friedrich Hebbel

  13. Auch Gelegenheit macht nicht Diebe allein, sie macht auch beliebte Leute, Menschenfreunde, Helden.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  14. Wenn du die Geschichte eines großen Verbrechers liest, so danke immer, ehe du ihn verdammst, dem gütigen Himmel, der dich mit deinem ehrlichen Gesicht nicht an den Anfang einer solchen Reihe von Um …

    — Georg Christoph Lichtenberg

  15. Versuche nie vor etwas die Flucht zu ergreifen. Ein Mensch, der die Flucht ergreift, ist ein Drückeberger. Und ein Drückeberger kommt nie von etwas los.

    — John Steinbeck

  16. Ein Mensch, der Angst hat, wird zum reißenden Tier.

    — John Steinbeck

  17. Es gibt keine Beschimpfung, die man nicht verzeiht, wenn man sich gerächt hat.

    — Marquis de Vauvenargues

  18. Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören

    — Jean Paul

  19. Die Jahre lehren viel, was die Tage nicht wissen.

    — Ralph Waldo Emerson

  20. Die meisten Menschen, die früh alt werden, sind es immer gewesen. Es gibt greisenhafte Kinder, wie es Kinderseelen bei alten Menschen gibt.

    — Carl Ludwig Schleich