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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 70

  1. Man sage nicht, das Schwerste sei die Tat, da hilft der Mut, der Augenblick, die Regung: Das Schwerste dieser Welt ist der Entschluß.

    Franz Grillparzer

  2. Viel Gutes kann der Mensch vollbringen, ohne sich ein Opfer zumuten zu müssen.

    Albert Schweitzer

  3. Wir müssen aus dem Schlafe erwachen und unsere Verantwortung sehen

    Albert Schweitzer

  4. Gibt dir jemand einen so genannten guten Rat, so tue grade das Gegenteil, und du kannst sicher sein, dass es in neun von zehn Fällen das Richtige ist.

    Anselm Feuerbach

  5. Du kannst wählen zwischen der Wahrheit und der Ruhe, aber beides zugleich kannst du nicht haben.

    Ralph Waldo Emerson

  6. Und ein scharfsichtiger Fremder, der in ein Haus tritt, bemerkt oft gleich, was der Hausherr aus Nachsicht, Gewohnheit oder Gutmütigkeit übersieht oder ignoriert.

    Johann Wolfgang von Goethe

  7. Jeder hat soviel Recht, wie er Macht hat.

    Baruch de Spinoza

  8. Misstrauen ist eine schlechte Rüstung, die mehr hindern als schirmen kann.

    Lord Byron

  9. Der Tod selbst ist für den, der nachdenkt, nichts so Ernstes wie die Ehe.

    Walter Savage Landor

  10. Der wirkliche Verdruss bei der Menschheit ist der Umstand, dass sie vom Affen abstammt und nicht vom Hund.

    Arthur Schopenhauer

  11. Schicksal ist nie eine Frage der Chance sondern eine Frage der Wahl.

    Isaac Newton

  12. Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse

    Leo Tolstoi

  13. Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen.

    Jean-Jacques Rousseau

  14. Es könnte sein. daß die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, und gewinnt, indem sie verliert

    Immanuel Kant

  15. Ein Mann wird durch Erfahrungen klüger, eine Frau wird durch Erfahrungen älter

    Henry de Montherlant

  16. Großer Schmerz und große Lust bilden Menschen am besten

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  17. Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht

    Marie von Ebner-Eschenbach

  18. Habe keine zu künstliche Idee vom Menschen, sondern urteile natürlich von ihm, halte ihn weder für zu gut, noch für zu böse

    Georg Christoph Lichtenberg

  19. Die Wahrheit ist eine Arznei, die angreift.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  20. Faulheit ist Dummheit des Körpers... Dummheit ist Faulheit des Geistes

    Johann Gottfried Seume