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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 51

  1. Mißtrauisch bist du? Ich verstehe dich. Du willst dir die Mühe sparen, die Menschen kennen zu lernen

    Arthur Schnitzler

  2. Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen.

    Bertolt Brecht

  3. Es wäre wenig sinnvoll, die Strafen für Bigamie zu verschärfen. Ein Bigamist hat zwei Schwiegermütter, das ist Strafe genug.

    Winston Churchill

  4. Hartnäckige Übellaunigkeit ist ein allzu klares Symptom dafür, dass ein Mensch gegen seine Bestimmung lebt.

    José Ortega y Gasset

  5. Gar sehr verzwickt ist diese Welt mich wundert's dass sie wem gefällt.

    Wilhelm Busch

  6. Die Erinnerung ist ein Friedhof, worauf mehr Kreuze als Blumen stehen.

    Peter Sirius

  7. Das Leben kann schöner sein, als die Menschen zugeben. Nicht in der Vernunft, sondern in der Liebe ist Weisheit

    André Gide

  8. Der Mensch vermag nicht das Große, er vermag nur das Kleine. Und das Kleine ist wichtiger als das Große. Wir können viel Gutes tun auf der Welt, wenn wir bescheiden sind.

    Friedrich Dürrenmatt

  9. Kinder, junge Leute und Verrückte fürchten den Tod nicht. Es wäre doch eine Schande, wenn uns die Vernunft nicht dasselbe verschaffen könnte.

    Seneca

  10. Wir müssen Deiche des Mutes bauen gegen die Flut der Furcht.

    Martin Luther King

  11. Wer einen Unterschied zwischen Leib und Seele macht, besitzt keines von beiden.

    Oscar Wilde

  12. Nimm Dein Schicksal ganz als Deines. Hinter Sorge, Gram und Grauen wirst Du dann ein ungemeines Glück entdecken: Selbstvertrauen.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  13. Man ist niemals so, wie man es mit allen Fasern seines Herzens sein möchte.

    Jean Anouilh

  14. Halte immer an der Gegenwart fest. Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist in der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Die meisten Menschen wären empört, würde man ihnen sagen, ihr Vater sei ein Gauner gewesen. Sie wären jedoch eher stolz, wenn sie erführen, dass ihr Urgroßvater ein Seeräuber war.

    Johann Peter Hebel

  16. Der Mensch, biologisch gesehen, ist das furchtbarste aller Raubtiere, und das einzige, das seine eigene Gattung anfällt.

    William James

  17. Der Phantast verbirgt die Wahrheit vor sich selbst, der Lügner vor allen

    Friedrich Nietzsche

  18. Man verachtet nur dort, wo man nicht stark genug ist, zu lachen.

    Martin Kessel

  19. Gewissen ist das Bewußtsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen

    Immanuel Kant

  20. Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube, dass die Welt mit ihr erst anfange. Aber das Alter glaubt noch öfter, dass mit ihm die Welt aufhöre.

    Christian Friedrich Hebbel