Sprüche über das Leben
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Der Trieb, unser Geschlecht fortzupflanzen, hat noch eine Menge anderes Zeug fortgepflanzt.
— Georg Christoph Lichtenberg
Schicksal und sich schicken scheinen mir nicht ohne Bedeutung nahe verwandt. Wie wir uns schicken, so ist unser Schicksal.
— Novalis
Unsere Zeit ist eine Parodie aller vorhergehenden.
— Christian Friedrich Hebbel
Nichts hält die wahre Hoffnung auf. Sie fliegt mit Schwalbenflügeln.
— William Shakespeare
Man darf nie seine Absicht zeigen, sondern man muss vorher mit allen Mitteln sein Ziel zu erreichen suchen.
— Nicolaus Machiavelli
Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer.
— Francis Bacon
Gewalt ist der Bankrott der Unvernunft.
— José Ortega y Gasset
Das Gewissen ist die Stimme der Seele. Die Leidenschaften sind die Stimme des Körpers
— Jean-Jacques Rousseau
Leben ist aussuchen. Und man suche sich das aus, was einem erreichbar und adäquat ist, und an allem anderen gehe man vorüber.
— Kurt Tucholsky
Jugend ist wie Sauerteig. Aber der Sauerteig ist nicht das ganze Brot.
— Alexander Puschkin
Brennt unser Haus und können wir nicht löschen, so lasst uns wenigstens die Hände wärmen.
— Franz Grillparzer
Mensch: ein Tier, das Geschäfte macht; kein anderes Tier tut dies - kein Hund tauscht Knochen mit einem anderen.
— Adam Smith
Die Seele, das Wesen des Menschen, entzieht sich der Logik.
— Max Planck
Deshalb fehlen wir, weil wir über des Lebens Einzelheiten alle uns den Kopf zerbrechen, um das Ganze aber niemand sich kümmert.
— Wilhelm Raabe
Je älter ich werde, desto fragwürdiger erscheint mir die These: Alter macht weise.
— H. L. Mencken
Je älter man wird, umso teurer ist das Leben. In jeder Hinsicht.
— Else Pannek
Die Übertreibung ist eine Wahrheit, welche die Ruhe verloren hat.
— Khalil Gibran
Mensch: ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, wenn von ihm verlangt wird, dass es nach Vernunftgesetzen handeln soll.
— Oscar Wilde
Ein wenig Aufrichtigkeit ist eine gefährliche Sache und viel davon ist tödlich
— Oscar Wilde
Gott zieht an einer Hand, der Teufel an beiden Beinen.
— Wilhelm Busch