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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 111

  1. Der Trieb, unser Geschlecht fortzupflanzen, hat noch eine Menge anderes Zeug fortgepflanzt.

    Georg Christoph Lichtenberg

  2. Schicksal und sich schicken scheinen mir nicht ohne Bedeutung nahe verwandt. Wie wir uns schicken, so ist unser Schicksal.

    Novalis

  3. Unsere Zeit ist eine Parodie aller vorhergehenden.

    Christian Friedrich Hebbel

  4. Nichts hält die wahre Hoffnung auf. Sie fliegt mit Schwalbenflügeln.

    William Shakespeare

  5. Man darf nie seine Absicht zeigen, sondern man muss vorher mit allen Mitteln sein Ziel zu erreichen suchen.

    Nicolaus Machiavelli

  6. Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer.

    Francis Bacon

  7. Gewalt ist der Bankrott der Unvernunft.

    José Ortega y Gasset

  8. Das Gewissen ist die Stimme der Seele. Die Leidenschaften sind die Stimme des Körpers

    Jean-Jacques Rousseau

  9. Leben ist aussuchen. Und man suche sich das aus, was einem erreichbar und adäquat ist, und an allem anderen gehe man vorüber.

    Kurt Tucholsky

  10. Jugend ist wie Sauerteig. Aber der Sauerteig ist nicht das ganze Brot.

    Alexander Puschkin

  11. Brennt unser Haus und können wir nicht löschen, so lasst uns wenigstens die Hände wärmen.

    Franz Grillparzer

  12. Mensch: ein Tier, das Geschäfte macht; kein anderes Tier tut dies - kein Hund tauscht Knochen mit einem anderen.

    Adam Smith

  13. Die Seele, das Wesen des Menschen, entzieht sich der Logik.

    Max Planck

  14. Deshalb fehlen wir, weil wir über des Lebens Einzelheiten alle uns den Kopf zerbrechen, um das Ganze aber niemand sich kümmert.

    Wilhelm Raabe

  15. Je älter ich werde, desto fragwürdiger erscheint mir die These: Alter macht weise.

    H. L. Mencken

  16. Je älter man wird, umso teurer ist das Leben. In jeder Hinsicht.

    Else Pannek

  17. Die Übertreibung ist eine Wahrheit, welche die Ruhe verloren hat.

    Khalil Gibran

  18. Mensch: ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, wenn von ihm verlangt wird, dass es nach Vernunftgesetzen handeln soll.

    Oscar Wilde

  19. Ein wenig Aufrichtigkeit ist eine gefährliche Sache und viel davon ist tödlich

    Oscar Wilde

  20. Gott zieht an einer Hand, der Teufel an beiden Beinen.

    Wilhelm Busch