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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 42

  1. Die Klarheit seines Innern ist für die Menschen das höchste Gut.

    Friedrich von Schiller

  2. Der Mensch ist das Raubtier mit den Händen.

    Oswald Spengler

  3. Alles ist schon einmal gesagt worden, aber da niemand zuhört, muß man es immer wieder sagen

    André Gide

  4. Wenn ich einen Nagel einschlage, nur um etwas anzuheften, so denke ich immer: Was wird geschehen, ehe ich ihn wieder herausziehe?

    Georg Christoph Lichtenberg

  5. Das Leben, das uns gegeben ist, ist uns nicht als etwas Fertiges gegeben, sondern wir müssen es gestalten, und zwar jeder sein eigenes.

    José Ortega y Gasset

  6. Die schlechten Gewohnheiten wollen wir wie minderwertige Menschen, die uns lange Zeit schwer geschädigt haben, endgültig vertreiben.

    Epikur

  7. Würden sich die Menschen um das Vergessen nur halb soviel bemühen wie um das Erinnern, wäre die Welt schon längst ein friedliches Paradies.

    Jean Anouilh

  8. Was in der Welt dir nicht gefällt, musst du dir gelassen gefallen lassen

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  9. Alles Irdische ist vergänglich.

    Joseph Victor von Scheffel

  10. Die Phantasie ist die schönste Tochter der Wahrheit, nur etwas lebhafter als die Mama.

    Carl Spitteler

  11. Die echte Freiheit ist nicht eine Freiheit von etwas, sondern eine Freiheit zu etwas.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  12. Wer die Menschen gründlich erforscht und das Verkehrte in ihrem Denken, Fühlen, Geschmack und Streben erkannt hat, kommt zur Einsicht, dass ihnen Unbeständigkeit weniger schadet als Eigensinn.

    Jean de la Bruyère

  13. Ein jeder achte wohl darauf, welche Träume er im heimlichen Winkel seiner Seele hegt; denn wenn sie erst großgewachsen sind, werden sie leicht seine Herren!

    Gustav Freytag

  14. Anmut ist ein Ausströmen der inneren Harmonie.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Im Prinzip bin ich ja nicht abergläubisch, aber wenn wir heute Freitag den 13. hätten, käme ich doch lieber ein andermal wieder.

    Alexander Puschkin

  16. Man muss aufhören können zu fragen. Im Täglichen wie im Ewigen.

    Christian Morgenstern

  17. Gleichmütigkeit ist das Selbstgefühl einer gesunden Seele.

    Immanuel Kant

  18. Unruhe ist der ärgste Dämon im Leben.

    Berthold Auerbach

  19. Die Zeit bekehrt mehr Menschen als die Vernunft.

    Thomas Paine

  20. Kein Weiser, glaube mir, spricht: "Morgen will ich leben." Der Morgen ist zu spät; heut ziemt sich's anzuheben.

    Martin Opitz