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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 64

  1. Es gibt zwei gefährliche Abwege: die Vernunft schlechthin abzulegen und außer der Vernunft nichts anzuerkennen

    — Blaise Pascal

  2. Vom Wahrsagen lässt sich wohl leben in der Welt, aber nicht vom Wahrheit sagen.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  3. Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.

    — Augustinus

  4. Runzeln sind die Schützengräben der Haut

    — Kurt Tucholsky

  5. Die Welt ist nicht schlimmer und nicht besser, als sie vor tausend Jahren war und nach tausend Jahren sein wird.

    — August von Kotzebue

  6. Die meisten Menschen besitzen wie Pflanzen verborgene Eigenschaften, die der Zufall entdeckt.

    — François de la Rochefoucauld

  7. Auch der allzu große Eifer im Guten kann zu allen Zeiten das Gute hindern und das Böse fördern.

    — Johann Peter Hebel

  8. Zweifeln ist Suchen, nicht Ratlosigkeit.

    — Johann Heinrich Pestalozzi

  9. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Heuchelei.

    — Ernst Hohenemser

  10. Die Zahl ist das Wesen aller Dinge.

    — Pythagoras

  11. Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent, zur Mitfreude nur wenigen.

    — Christian Friedrich Hebbel

  12. Schönheit ist der Sinn der Welt. Schönheit genießen heißt: die Welt verstehen

    — Otto Julius Bierbaum

  13. Für sich selbst ist jeder unsterblich; er mag wissen, dass er sterben muss, aber er kann nie wissen, dass er tot ist

    — Samuel Butler

  14. Wie mutig man ist, weiß man immer erst nachher

    — Ludwig Marcuse

  15. Die Sprache ist ein Gewölke, an dem jede Phantasie ein anderes Gebilde erblickt

    — Jean Paul

  16. Der Wunsch ist ein Wille, der sich selbst nicht ganz ernst nimmt.

    — Robert Musil

  17. Dem Verschwender fehlt viel, dem Geizigen alles.

    — Publius Syrus

  18. Unterhaltung besteht meistens nicht darin, dass man selbst etwas Gescheites sagt, sondern dass man etwas Dummes anhören muss.

    — Wilhelm Busch

  19. Worte sind das schlechteste Mittel, Schönheiten, die das Auge genossen hat, lebhaft wieder erstehen zu lassen.

    — Otto Julius Bierbaum

  20. Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Leb' also heute!

    — Pythagoras