gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 64

  1. Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Niemand ist so beflissen, immer neue Eindrücke zu sammeln wie der, der die alten nicht zu verarbeiten versteht.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Auch wenn man nur zum Fenster hinaus schaut, sieht man die Welt.

    Wilhelm Raabe

  4. Was wir ein Leben nennen, ist für den ganzen ewigen inneren Menschen nur ein einziger Gedanke, ein unteilbares Gefühl.

    Friedrich von Schlegel

  5. O freilich, wenn Entschlüsse nur Wünsche sind, so ist der Mensch des Zufalls Spiel!

    Friedrich Schleiermacher

  6. Jedes Sehen will gelernt und geübt sein. Man sieht bloß, was man unterscheidet, und man unterscheidet nur, wofür man sich einmal interessierte und was man mit Namen zu nennen weiß.

    Carl Spitteler

  7. Vernunft verhält sich zum Verstande wie ein Kochbuch zu einer Pastete

    Ludwig Börne

  8. Oft nennt man Güte, was nur ein Mangel an Geistesgegenwart ist.

    Carmen Sylva

  9. Es gibt zwei gefährliche Abwege: die Vernunft schlechthin abzulegen und außer der Vernunft nichts anzuerkennen

    Blaise Pascal

  10. Vom Wahrsagen lässt sich wohl leben in der Welt, aber nicht vom Wahrheit sagen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  11. Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.

    Augustinus

  12. Runzeln sind die Schützengräben der Haut

    Kurt Tucholsky

  13. Die Welt ist nicht schlimmer und nicht besser, als sie vor tausend Jahren war und nach tausend Jahren sein wird.

    August von Kotzebue

  14. Die meisten Menschen besitzen wie Pflanzen verborgene Eigenschaften, die der Zufall entdeckt.

    François de la Rochefoucauld

  15. Auch der allzu große Eifer im Guten kann zu allen Zeiten das Gute hindern und das Böse fördern.

    Johann Peter Hebel

  16. Zweifeln ist Suchen, nicht Ratlosigkeit.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  17. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Heuchelei.

    Ernst Hohenemser

  18. Die Zahl ist das Wesen aller Dinge.

    Pythagoras

  19. Zum Mitleiden gab die Natur vielen ein Talent, zur Mitfreude nur wenigen.

    Christian Friedrich Hebbel

  20. Schönheit ist der Sinn der Welt. Schönheit genießen heißt: die Welt verstehen

    Otto Julius Bierbaum