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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 59

  1. Der bessere Teil der Tapferkeit ist Vorsicht.

    William Shakespeare

  2. Die großen Begebenheiten der Welt werden nicht gemacht, sondern sie finden sich.

    Georg Christoph Lichtenberg

  3. Ehrgeiz und Lust sprechen oft dieselbe Sprache.

    Antoine de Rivarol

  4. Nachts erst ist's schön, ans Licht zu glauben

    Edmond Rostand

  5. Wer sich nicht selbst ansieht, nie wird er das Ganze begreifen, wer nicht das Ganze gesucht, findet wohl nimmer sich selbst.

    Friedrich Schleiermacher

  6. Es gibt zwei schöne Dinge auf der Welt: Erinnern und Vergessen. Und zwei häßliche: Erinnern und Vergessen.

    Alexander Roda Roda

  7. Die Welt gehört dem, der in ihr mit Heiterkeit und nach hohen Zielen wandert.

    Ralph Waldo Emerson

  8. Dem Blöden fährt bei jedem sinnvollen Wort der Schrecken in die Glieder.

    Heraklit von Ephesos

  9. Man muss die Leute an ihren Einfluss glauben lassen – Hauptsache ist, dass sie keinen haben

    Ludwig Thoma

  10. Schönen Mädchen ist es erlaubt, auf ihre Gabe stolz zu sein

    Martin Luther

  11. Wer den Sinn aufs Ganze hält gerichtet, dem ist der Streit in seiner Brust geschlichtet.

    Friedrich von Schiller

  12. Phlegmatische Naturen sind nur so zu begeistern, dass man sie fanatisiert.

    Friedrich Nietzsche

  13. Der Charakter ist weiter nichts als eine langwierige Gewohnheit.

    Plutarch

  14. Die ganze gegenwärtige Zeit ist ein Punkt der Ewigkeit.

    Mark Aurel

  15. Ein Mensch ohne Kenntnis, eine Welt im Finstern.

    Baltasar Gracián y Morales

  16. Begeist'rung ist keine Heringsware, die man einpökelt auf einige Jahre.

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Würde man den Zeitungen den Fettdruck nehmen, um wie viel stiller wäre es in der Welt -!

    Kurt Tucholsky

  18. Wer mit 19 kein Revolutionär ist, hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch ein Revolutionär ist, hat keinen Verstand.

    Theodor Fontane

  19. Krieg ist ein Winterschlaf der Kultur.

    Friedrich Nietzsche

  20. Das Gesetz der Geschichte lautet: Steh auf, damit ich mich setzen kann. -

    Charles de Talleyrand