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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 59

  1. Man muss die Leute an ihren Einfluss glauben lassen – Hauptsache ist, dass sie keinen haben

    — Ludwig Thoma

  2. Schönen Mädchen ist es erlaubt, auf ihre Gabe stolz zu sein

    — Martin Luther

  3. Wer den Sinn aufs Ganze hält gerichtet, dem ist der Streit in seiner Brust geschlichtet.

    — Friedrich von Schiller

  4. Phlegmatische Naturen sind nur so zu begeistern, dass man sie fanatisiert.

    — Friedrich Nietzsche

  5. Der Charakter ist weiter nichts als eine langwierige Gewohnheit.

    — Plutarch

  6. Die ganze gegenwärtige Zeit ist ein Punkt der Ewigkeit.

    — Mark Aurel

  7. Ein Mensch ohne Kenntnis, eine Welt im Finstern.

    — Baltasar Gracián y Morales

  8. Begeist'rung ist keine Heringsware, die man einpökelt auf einige Jahre.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  9. Würde man den Zeitungen den Fettdruck nehmen, um wie viel stiller wäre es in der Welt -!

    — Kurt Tucholsky

  10. Wer mit 19 kein Revolutionär ist, hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch ein Revolutionär ist, hat keinen Verstand.

    — Theodor Fontane

  11. Krieg ist ein Winterschlaf der Kultur.

    — Friedrich Nietzsche

  12. Das Gesetz der Geschichte lautet: Steh auf, damit ich mich setzen kann. -

    — Charles de Talleyrand

  13. Ich rate, lieber mehr zu können, als man macht, als mehr zu machen, als man kann

    — Bertolt Brecht

  14. Die schönste Rede, die man in unseren Zeiten halten kann, wäre: Über die Kunst, zu Hause zu bleiben.

    — Karl Julius Weber

  15. Der grösste Feind des Rechtes ist das Vorrecht.

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  16. Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut

    — Kurt Tucholsky

  17. Nur dem Fröhlichen blüht der Baum des Lebens.

    — Ernst Moritz Arndt

  18. Es gilt zu erkennen, dass die einzige Belohnung des Lebens darin beschlossen liegt, es tapfer gelebt und tapfer die Aufgabe erfüllt zu haben, die es einem jeden stellt.

    — Emile Zola

  19. Man hat gesagt, dass die Schönheit ein Versprechen von Glück ist. Umgekehrt kann auch die Möglichkeit der Freude der Beginn von Schönheit sein.

    — Marcel Proust

  20. Der Neid ist unversöhnlicher als der Hass.

    — François de la Rochefoucauld