Sprüche über das Leben
3218 Sprüche — Seite 65
Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Leb' also heute!
— Pythagoras
Für die Menschen gibt es nichts Überzeugenderes als die Erfolge, willig beugen sie sich dem Glücke und dem Ruhm.
— Leopold von Ranke
Es gibt Dinge, die jeder leicht haben kann, er muß sich nur danach bücken
— Adalbert Stifter
Wenn du mit Sieg und Niederlage gleichermaßen fertig wirst, dann bist du ein richtiger Mensch
— Rudyard Kipling
Der Irrtum ist recht gut, solange wir jung sind, man muß ihn nur nicht mit ins Alter schleppen
— Johann Wolfgang von Goethe
Jede höhere Stufe, welche der Mensch betritt, erfordert eine andere Lebensordnung
— Christoph Martin Wieland
Das Wichtigste im Verkehr mit Menschen: ihnen ihre Ausreden wegräumen.
— Arthur Schnitzler
Alles, was menschlich ist, muß rückwärts gehen, wenn es nicht vorwärts geht.
— Edward Gibbon
Jedes Schreckbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt.
— Johann Gottlieb Fichte
Die Jugend ist die Poesie des Lebens.
— Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
Jedermann ist zu bedauern, der gerade genug Verstand hat, seine Mängel wahrzunehmen.
— William Hazlitt
Die Alten sind die einzigen Alten, die nie alt werden.
— Karl Julius Weber
Freiheit ist ein Gut, dessen Anwesenheit weniger Vergnügen bringt als seine Abwesenheit Schmerzen.
— Jean Paul
Niemals bin ich weniger müßig als in meinen Mußestunden und niemals weniger einsam als wenn ich alleine bin.
— Marcus Tullius Cicero
Sklavische Hingabe an die Launen des Schicksals ist eines denkenden Menschen unwürdig.
— Heinrich von Kleist
Ordnung führt zu allen Tugenden. Was aber führt zur Ordnung?
— Georg Christoph Lichtenberg
Jeder Mensch hat auch seine moralische backside, die er nicht ohne Not zeigt und die er solange wie möglich mit den Hosen des Anstandes zudeckt.
— Georg Christoph Lichtenberg
Jedes Ding wird mit mehr Genuss erjagt als genossen.
— William Shakespeare
Je jünger, einfacher und frömmer die Völker, desto mehr Tierliebe.
— Jean Paul
Wer ohne Murren sich dem Schicksal unterwirft, ist bei uns weise.
— Euripides