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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 65

  1. Für sich selbst ist jeder unsterblich; er mag wissen, dass er sterben muss, aber er kann nie wissen, dass er tot ist

    Samuel Butler

  2. Wie mutig man ist, weiß man immer erst nachher

    Ludwig Marcuse

  3. Die Sprache ist ein Gewölke, an dem jede Phantasie ein anderes Gebilde erblickt

    Jean Paul

  4. Der Wunsch ist ein Wille, der sich selbst nicht ganz ernst nimmt.

    Robert Musil

  5. Dem Verschwender fehlt viel, dem Geizigen alles.

    Publius Syrus

  6. Unterhaltung besteht meistens nicht darin, dass man selbst etwas Gescheites sagt, sondern dass man etwas Dummes anhören muss.

    Wilhelm Busch

  7. Worte sind das schlechteste Mittel, Schönheiten, die das Auge genossen hat, lebhaft wieder erstehen zu lassen.

    Otto Julius Bierbaum

  8. Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Leb' also heute!

    Pythagoras

  9. Für die Menschen gibt es nichts Überzeugenderes als die Erfolge, willig beugen sie sich dem Glücke und dem Ruhm.

    Leopold von Ranke

  10. Es gibt Dinge, die jeder leicht haben kann, er muß sich nur danach bücken

    Adalbert Stifter

  11. Wenn du mit Sieg und Niederlage gleichermaßen fertig wirst, dann bist du ein richtiger Mensch

    Rudyard Kipling

  12. Der Irrtum ist recht gut, solange wir jung sind, man muß ihn nur nicht mit ins Alter schleppen

    Johann Wolfgang von Goethe

  13. Jede höhere Stufe, welche der Mensch betritt, erfordert eine andere Lebensordnung

    Christoph Martin Wieland

  14. Das Wichtigste im Verkehr mit Menschen: ihnen ihre Ausreden wegräumen.

    Arthur Schnitzler

  15. Alles, was menschlich ist, muß rückwärts gehen, wenn es nicht vorwärts geht.

    Edward Gibbon

  16. Jedes Schreckbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt.

    Johann Gottlieb Fichte

  17. Die Jugend ist die Poesie des Lebens.

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  18. Jedermann ist zu bedauern, der gerade genug Verstand hat, seine Mängel wahrzunehmen.

    William Hazlitt

  19. Die Alten sind die einzigen Alten, die nie alt werden.

    Karl Julius Weber

  20. Freiheit ist ein Gut, dessen Anwesenheit weniger Vergnügen bringt als seine Abwesenheit Schmerzen.

    Jean Paul