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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 65

  1. Für die Menschen gibt es nichts Überzeugenderes als die Erfolge, willig beugen sie sich dem Glücke und dem Ruhm.

    — Leopold von Ranke

  2. Es gibt Dinge, die jeder leicht haben kann, er muß sich nur danach bücken

    — Adalbert Stifter

  3. Wenn du mit Sieg und Niederlage gleichermaßen fertig wirst, dann bist du ein richtiger Mensch

    — Rudyard Kipling

  4. Der Irrtum ist recht gut, solange wir jung sind, man muß ihn nur nicht mit ins Alter schleppen

    — Johann Wolfgang von Goethe

  5. Jede höhere Stufe, welche der Mensch betritt, erfordert eine andere Lebensordnung

    — Christoph Martin Wieland

  6. Das Wichtigste im Verkehr mit Menschen: ihnen ihre Ausreden wegräumen.

    — Arthur Schnitzler

  7. Alles, was menschlich ist, muß rückwärts gehen, wenn es nicht vorwärts geht.

    — Edward Gibbon

  8. Jedes Schreckbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt.

    — Johann Gottlieb Fichte

  9. Die Jugend ist die Poesie des Lebens.

    — Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  10. Jedermann ist zu bedauern, der gerade genug Verstand hat, seine Mängel wahrzunehmen.

    — William Hazlitt

  11. Die Alten sind die einzigen Alten, die nie alt werden.

    — Karl Julius Weber

  12. Freiheit ist ein Gut, dessen Anwesenheit weniger Vergnügen bringt als seine Abwesenheit Schmerzen.

    — Jean Paul

  13. Niemals bin ich weniger müßig als in meinen Mußestunden und niemals weniger einsam als wenn ich alleine bin.

    — Marcus Tullius Cicero

  14. Sklavische Hingabe an die Launen des Schicksals ist eines denkenden Menschen unwürdig.

    — Heinrich von Kleist

  15. Ordnung führt zu allen Tugenden. Was aber führt zur Ordnung?

    — Georg Christoph Lichtenberg

  16. Jeder Mensch hat auch seine moralische backside, die er nicht ohne Not zeigt und die er solange wie möglich mit den Hosen des Anstandes zudeckt.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  17. Jedes Ding wird mit mehr Genuss erjagt als genossen.

    — William Shakespeare

  18. Je jünger, einfacher und frömmer die Völker, desto mehr Tierliebe.

    — Jean Paul

  19. Wer ohne Murren sich dem Schicksal unterwirft, ist bei uns weise.

    — Euripides

  20. Der Hass ist ein fruchtbares, der Neid ein steriles Laster.

    — Marie von Ebner-Eschenbach