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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 159

  1. Erfahrung trügt so oft, weil niemals zwei Fälle ganz gleich gelagert sind.

    Rosalie Perles

  2. Eine Lüge kann einmal um die Welt laufen, bevor die Wahrheit überhaupt in Ihre Schuhe steigt.

    James Watt

  3. Die Furcht steckt an wie der Schnupfen und macht aus dem Singularis allemal den Pluralis.

    Katharina Elisabeth Goethe

  4. Ängstlichkeit nimmt nicht dem Morgen seine Sorge, aber dem Heute seine Kraft.

    Charles Haddon Spurgeon

  5. Man verzählt sich stets, wenn man mit Angst und Hoffnung rechnet.

    Francoise de Maintenon

  6. Angst ist der einzige sichere Ratgeber, den das Leben überhaupt hat.

    August Lafontaine

  7. Legen wir unserer Begabung keine Zwang auf; das Ergebnis würde immer nur plump ausfallen.

    August Lafontaine

  8. Nichts nutzt die Eile; man starte zur rechten Zeit

    August Lafontaine

  9. Das Leben gleicht eher einem Gemälde als einer exakt zu lösenden Rechenaufgabe.

    Oliver Wendell Holmes

  10. Vererbung ist ein Autobus, in dem alle unsere Vorfahren sind und aus dem ab und zu einer von ihnen den Kopf herausstreckt und uns aus der Fassung bringt.

    Oliver Wendell Holmes

  11. Es ist gut, wenn wir uns erinnern, dass das Universum – mit einer kleinen, unscheinbaren Ausnahme – sich aus den anderen zusammensetzt.

    Oliver Wendell Holmes

  12. Nicht der Platz ist wichtig, den wir einnehmen, sondern die Richtung, in welcher wir uns vorwärtsbewegen.

    Oliver Wendell Holmes

  13. Was wir am meisten lieben und verehren, wird durch frühe Assoziationen bestimmt.

    Oliver Wendell Holmes

  14. Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  15. Unter der Schneelast unseres Alters grüne das Immergrün eines guten Gewissens, sprosse das Schneeglöckchen, die Botin des ewigen Frühlings.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  16. Es gibt doch viele Freuden in der Welt! Nur muss man sich aufs Suchen verstehen, sie finden sich gewiss, und das Kleinste nicht verschmähen. Wie viele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist …

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  17. Es gibt auch Menschen, die sich bei einem dreifachen Schädelbruch noch keine edlen Teile verletzten.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  18. Auch im Orchester des Lebens dringt das Blech am meisten durch.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  19. Es ist hart zu leben; aber härter ist es noch zu sterben.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  20. Um das Große zu schätzen und lieben, musst du dich erst an dem Kleinen üben.

    Georg Keil