Sprüche über das Leben
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Es gibt nichts Beständigeres als die Unbeständigkeit.
— H. J. Christoph von Grimmelshausen
Die Zeit bekehrt mehr Menschen als die Vernunft.
— Thomas Paine
Wer keine Gelegenheit auslassen kann, etwas Kluges zu sagen, dem kann man die Behandlung eines großen Problems nicht anvertrauen.
— William Hazlitt
Kein Weiser, glaube mir, spricht: "Morgen will ich leben." Der Morgen ist zu spät; heut ziemt sich's anzuheben.
— Martin Opitz
Der Mensch kann nicht anders als menschlich urteilen.
— Nikolaus von Kues
Schlecht weht der Wind, der keinen Vorteil bringt.
— William Shakespeare
Aus der Geduld geht der unschätzbare Frieden hervor, welcher das Glück der Welt ist.
— Baltasar Gracián y Morales
Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.
— Platon
Nur der Betrug entehrt, der Irrtum nie
— Georg Christoph Lichtenberg
Wie Fackeln und Feuerwerk vor der Sonne blass und unscheinbar werden, so wird sowohl Schönheit als Geist, ja Genie, überstrahlt von der Güte des Herzens.
— Arthur Schopenhauer
Einfachheit ist das Resultat der Reife.
— Friedrich von Schiller
Vorsicht ist die Einstellung, die das Leben sicherer macht, aber selten glücklich.
— Samuel Johnson
Der Körper ist an keiner Stelle ohne Seele, weil sie mit ihrer eigenen Wärme den ganzen Körper durchströmt.
— Hildegard von Bingen
Du hast in dir den Himmel und die Erde.
— Hildegard von Bingen
Um überhaupt etwas zu sehen, muss man den Sand aus den Augen kriegen, den die Gegenwart ständig hineinstreut.
— Hugo von Hofmannsthal
Wir verbringen so viel Zeit mit Dingen, die dringend sind, so dass keine mehr übrig ist für Dinge, die wichtig sind.
— Henry Ward Beecher
Gar oft verbirgt sich in groben Hosen ein in sie gefallenes Herz
— Alexander Roda Roda
Menschen, die nicht auf ihre Vorfahren zurückblicken, werden auch nicht an ihre Nachwelt denken.
— Edmund Burke
Ein Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier.
— Edmund Burke
Während der Tiger nicht aufhören kann, Tiger zu sein, sich nicht enttigern kann, lebt der Mensch in ständiger Gefahr, sich zu entmenschlichen.
— José Ortega y Gasset