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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 37

  1. Macht ist eine Mahlzeit, die wachsenden Appetit verursacht.

    Charles de Talleyrand

  2. Menschen, die der Versuchung widerstehen, verschieben nur ihre Kapitulation auf morgen.

    Charles de Talleyrand

  3. Die menschliche Dummheit besteht nicht darin, dass man keine Ideen hat, sondern dass man dumme Ideen hat

    Henry de Montherlant

  4. Der Mensch kommt fast nie aus Vernunft zur Vernunft.

    Charles-Louis de Montesquieu

  5. Das Herz gibt allem, was der Mensch sieht, hört und weiß, die Farbe.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  6. Was uns im Leben am meisten Not tut ist ein Mensch, der uns zu dem zwingt, was wir können.

    Ralph Waldo Emerson

  7. Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt, dann wäre sie heute noch nicht fertig.

    George Bernard Shaw

  8. Geschichte schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Für den Bau von Luftschlössern gibt es keine architektonischen Regeln.

    Gilbert Keith Chesterton

  10. Man ist nie so sehr bei sich, als wenn man sich verliert.

    Robert Musil

  11. Zwischen Entweder und Oder führt manches Sträßlein

    Joseph Victor von Scheffel

  12. Ich höre mich gern reden - es ist so unterhaltend, sich zuzuhören.

    Klabund

  13. Die Wahrheit ist unterwegs und nichts kann sie aufhalten.

    Emile Zola

  14. Was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.

    Gottfried Keller

  15. Die einfachsten Wahrheiten sind es gerade, auf die der Mensch immer am spätesten kommt.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  16. Der Mensch ist nie so schön, als wenn er um Verzeihung bittet oder selbst verzeiht.

    Jean Paul

  17. Was aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen, sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.

    Arthur Schopenhauer

  18. Die gefährlichste Klippe im Leben eines Künstlers ist die Heirat, besonders eine so genannte glückliche Heirat.

    Anselm Feuerbach

  19. Selten tritt dem Weisen das Schicksal in den Weg

    Seneca

  20. Schuld haben sie beide nicht: Weder der Mensch, noch das Schicksal; sie passen nur immer ganz genau aufeinander.

    Wilhelm Raabe