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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 37

  1. Was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.

    Gottfried Keller

  2. Die einfachsten Wahrheiten sind es gerade, auf die der Mensch immer am spätesten kommt.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  3. Der Mensch ist nie so schön, als wenn er um Verzeihung bittet oder selbst verzeiht.

    Jean Paul

  4. Was aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen, sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.

    Arthur Schopenhauer

  5. Selten tritt dem Weisen das Schicksal in den Weg

    Seneca

  6. Die gefährlichste Klippe im Leben eines Künstlers ist die Heirat, besonders eine so genannte glückliche Heirat.

    Anselm Feuerbach

  7. Schuld haben sie beide nicht: Weder der Mensch, noch das Schicksal; sie passen nur immer ganz genau aufeinander.

    Wilhelm Raabe

  8. Im Herzen eines Menschen ruht der Anfang und das Ende aller Dinge

    Leo Tolstoi

  9. Auf unserer Erdenwelt hängt oft alles von den Äußerlichkeiten ab, mit denen man sich in Szene setzt.

    Alfred de Musset

  10. Mit dem Alter nimmt Urteilskraft zu und Genie ab.

    Immanuel Kant

  11. Obwohl jeder das Schicksal hat, einmal zu sterben, lege deinen Kopf nicht in den Rachen des Löwen.

    Saadi Moscharrefoddin

  12. Wenn Kopf und Herz sich widersprach, tät doch das Herz zuletzt entscheiden. Der arme Kopf gibt immer nach; er ist der Klügere von beiden.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  13. Wovor ich mich am meisten fürchte, ist die Furcht.

    Michel de Montaigne

  14. Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern das gute Leben. "Gut" leben ist soviel wie "edel und gerecht".

    Platon

  15. Es ist niemals zu spät, vernünftig und weise zu werden. Es ist aber jederzeit schwerer, wenn die Einsicht spät kommt, sie in Gang zu bringen.

    Immanuel Kant

  16. Leben ist ja doch des Lebens höchstes Ziel.

    Franz Grillparzer

  17. Man gibt Ratschläge, aber die Ausführung bringt man keinem bei.

    François de la Rochefoucauld

  18. Alle Narrheit erschöpfen - so gelangt man zum Boden der Weisheit

    Ludwig Börne

  19. Das Erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit.

    Samuel Johnson

  20. Was uns gewöhnlich hindert, unsere Freunde auf den Grund unseres Herzens blicken zu lassen, ist nicht so sehr Misstrauen gegen sie als gegen uns.

    François de la Rochefoucauld