Sprüche über das Leben
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Was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.
— Gottfried Keller
Die einfachsten Wahrheiten sind es gerade, auf die der Mensch immer am spätesten kommt.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Der Mensch ist nie so schön, als wenn er um Verzeihung bittet oder selbst verzeiht.
— Jean Paul
Was aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen, sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.
— Arthur Schopenhauer
Selten tritt dem Weisen das Schicksal in den Weg
— Seneca
Die gefährlichste Klippe im Leben eines Künstlers ist die Heirat, besonders eine so genannte glückliche Heirat.
— Anselm Feuerbach
Schuld haben sie beide nicht: Weder der Mensch, noch das Schicksal; sie passen nur immer ganz genau aufeinander.
— Wilhelm Raabe
Im Herzen eines Menschen ruht der Anfang und das Ende aller Dinge
— Leo Tolstoi
Auf unserer Erdenwelt hängt oft alles von den Äußerlichkeiten ab, mit denen man sich in Szene setzt.
— Alfred de Musset
Mit dem Alter nimmt Urteilskraft zu und Genie ab.
— Immanuel Kant
Obwohl jeder das Schicksal hat, einmal zu sterben, lege deinen Kopf nicht in den Rachen des Löwen.
— Saadi Moscharrefoddin
Wenn Kopf und Herz sich widersprach, tät doch das Herz zuletzt entscheiden. Der arme Kopf gibt immer nach; er ist der Klügere von beiden.
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Wovor ich mich am meisten fürchte, ist die Furcht.
— Michel de Montaigne
Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern das gute Leben. "Gut" leben ist soviel wie "edel und gerecht".
— Platon
Es ist niemals zu spät, vernünftig und weise zu werden. Es ist aber jederzeit schwerer, wenn die Einsicht spät kommt, sie in Gang zu bringen.
— Immanuel Kant
Leben ist ja doch des Lebens höchstes Ziel.
— Franz Grillparzer
Man gibt Ratschläge, aber die Ausführung bringt man keinem bei.
— François de la Rochefoucauld
Alle Narrheit erschöpfen - so gelangt man zum Boden der Weisheit
— Ludwig Börne
Das Erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit.
— Samuel Johnson
Was uns gewöhnlich hindert, unsere Freunde auf den Grund unseres Herzens blicken zu lassen, ist nicht so sehr Misstrauen gegen sie als gegen uns.
— François de la Rochefoucauld