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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 37

  1. Es gibt nichts Beständigeres als die Unbeständigkeit.

    — H. J. Christoph von Grimmelshausen

  2. Die Zeit bekehrt mehr Menschen als die Vernunft.

    — Thomas Paine

  3. Wer keine Gelegenheit auslassen kann, etwas Kluges zu sagen, dem kann man die Behandlung eines großen Problems nicht anvertrauen.

    — William Hazlitt

  4. Kein Weiser, glaube mir, spricht: "Morgen will ich leben." Der Morgen ist zu spät; heut ziemt sich's anzuheben.

    — Martin Opitz

  5. Der Mensch kann nicht anders als menschlich urteilen.

    — Nikolaus von Kues

  6. Schlecht weht der Wind, der keinen Vorteil bringt.

    — William Shakespeare

  7. Aus der Geduld geht der unschätzbare Frieden hervor, welcher das Glück der Welt ist.

    — Baltasar Gracián y Morales

  8. Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.

    — Platon

  9. Nur der Betrug entehrt, der Irrtum nie

    — Georg Christoph Lichtenberg

  10. Wie Fackeln und Feuerwerk vor der Sonne blass und unscheinbar werden, so wird sowohl Schönheit als Geist, ja Genie, überstrahlt von der Güte des Herzens.

    — Arthur Schopenhauer

  11. Einfachheit ist das Resultat der Reife.

    — Friedrich von Schiller

  12. Vorsicht ist die Einstellung, die das Leben sicherer macht, aber selten glücklich.

    — Samuel Johnson

  13. Der Körper ist an keiner Stelle ohne Seele, weil sie mit ihrer eigenen Wärme den ganzen Körper durchströmt.

    — Hildegard von Bingen

  14. Du hast in dir den Himmel und die Erde.

    — Hildegard von Bingen

  15. Um überhaupt etwas zu sehen, muss man den Sand aus den Augen kriegen, den die Gegenwart ständig hineinstreut.

    — Hugo von Hofmannsthal

  16. Wir verbringen so viel Zeit mit Dingen, die dringend sind, so dass keine mehr übrig ist für Dinge, die wichtig sind.

    — Henry Ward Beecher

  17. Gar oft verbirgt sich in groben Hosen ein in sie gefallenes Herz

    — Alexander Roda Roda

  18. Menschen, die nicht auf ihre Vorfahren zurückblicken, werden auch nicht an ihre Nachwelt denken.

    — Edmund Burke

  19. Ein Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier.

    — Edmund Burke

  20. Während der Tiger nicht aufhören kann, Tiger zu sein, sich nicht enttigern kann, lebt der Mensch in ständiger Gefahr, sich zu entmenschlichen.

    — José Ortega y Gasset