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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 7

  1. Sich selbst darf man nicht für so göttlich halten, dass man seine eigenen Werke nicht gelegentlich verbessern könnte

    Ludwig van Beethoven

  2. Das Wunderbare am Menschen ist, dass er wohl derselbe bleibt, aber nicht der gleiche.

    Wilhelm Raabe

  3. Die Tugend eines Menschen sollte nicht an seinen besonderen Leistungen gemessen werden, sondern an seinen alltäglichen.

    Blaise Pascal

  4. Moral ist eine Wichtigtuerei des Menschen vor der Natur.

    Friedrich Nietzsche

  5. Wer mit mir reden will, der darf nicht bloß seine eigene Meinung hören wollen.

    Wilhelm Raabe

  6. An einem offenen Paradiesgärtchen geht der Mensch gleichgültig vorbei und wird erst traurig, wenn es verschlossen ist.

    Gottfried Keller

  7. Die Schilderung der schlechten Charaktere gelingt oft besser als die der guten, weil sie in uns selber schlummern.

    Friedrich Georg Jünger

  8. Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum ersten Male wirklich sieht.

    Christian Morgenstern

  9. Die Vergangenheit ist wie ein Teppich. Man kann auf ihm schreiten oder auf ihm ausrutschen.

    John Steinbeck

  10. Alle Erziehung, ja alle geistige Beeinflussung beruht vornehmlich auf Bestärken und Schwächen.Man kann niemanden zu etwas bringen, der nicht schon dunkel auf dem Wege dahin ist, und niemanden von etwa …

    Christian Morgenstern

  11. Unsere Zeit ist so aufregend, dass man die Menschen eigentlich nur noch mit Langeweile schockieren kann.

    John Steinbeck

  12. Die Menschen werden besser, wenn man Besseres von Ihnen erwartet und wenn man mit ihnen umgeht, als seien sie schon besser

    Karl Theodor Jaspers

  13. Unter allen Lügnern auf der Welt sind manchmal die eigenen Ängste die schlimmsten

    Rudyard Kipling

  14. Meide alles, was die Menschen trennt, und tu alles, was sie eint.

    Leo Tolstoi

  15. Was man nicht an sich selbst erlebt, erlebt man auch nicht an anderen.

    Oswald Spengler

  16. In der Sprache, in der man am schlechtesten spricht, kann man am wenigsten lügen

    Christian Friedrich Hebbel

  17. Engstirnige Menschen sind wie Flaschen mit einem engen Hals, je weniger darin ist, desto mehr Geräusch entsteht beim Ausschütten.

    Jonathan Swift

  18. Belehrung findet man öfter in der Welt als Trost.

    Georg Christoph Lichtenberg

  19. Schönheit birgt eine tiefere und höhere Wahrheit in sich, als die Wahrheit selber.

    Anatole France

  20. Worte und Zauber waren ursprünglich ein und dasselbe. Auch heute besitzt das Wort eine starke magische Kraft.

    Sigmund Freud