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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 17

  1. Der Mensch ist derart in den Menschen verliebt, dass er, wenn er der Stadt entflieht, doch wieder die Menge sucht, d. h., er will die Stadt auch auf dem Lande wiederherstellen.

    — Charles Baudelaire

  2. Phantasie ist die Fähigkeit, in Bildern zu denken.

    — Ernst Hohenemser

  3. Mensch: ein Lebewesen, so angetan von Illusionen über sich, dass es völlig vergißt, was es eigentlich sein sollte.

    — Ambrose Bierce

  4. Die Menschen denken über die Vorfälle des Lebens nicht so verschieden, als sie darüber sprechen.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  5. Wer Phantasie hat aber kein Wissen, der hat Flügel aber keine Beine.

    — Joseph Joubert

  6. Laß uns das Leben genießen, solange wir es nicht begreifen

    — Kurt Tucholsky

  7. Leicht ist, anderen zu raten, schwer oft für sich selbst das Rechte zu erkennen.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  8. Alte und eingewurzelte Vorurteile erlangen oft die Geltung von Prinzipien und gelten dann nicht nur selbst, sondern mit ihnen gilt zugleich auch das, was sich aus ihnen ableiten lässt, als erhaben übe …

    — George Berkeley

  9. Der Mensch ist am phantasievollsten in seinen Rechtfertigungen.

    — Ernst Moritz Arndt

  10. Ich habe so selten einmal Zeit zum Träumen und doch so viele Träume

    — Franziska Gräfin zu Reventlow

  11. Es gibt Leute, deren Geist immer Ferien hat.

    — Peter Sirius

  12. Unser größter Stolz besteht nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedesmal, wenn wir fallen, wieder aufzustehen.

    — Oliver Goldsmith

  13. Überall wo Grenzen sind, wird geschmuggelt.

    — Otto Weiss

  14. Man sagt "in jungen Jahren" und "in alten Tagen". Weil die Jugend Jahre und das Alter nur noch Tage vor sich hat.

    — Marie von Ebner-Eschenbach

  15. Das einzige, was die Armut beseitigen kann, ist miteinander zu teilen.

    — Mutter Theresa

  16. Bekenne dich mutig zu dir selbst, das steht dir besser als Täuschen und Zwingen. Im Grunde verlangt kein Mensch von dir, dass du sollst über dich selber springen.

    — Victor Blüthgen

  17. Je mehr nun aber einem die Furcht in Ruhe lässt, desto mehr beunruhigen ihn die Wünsche, die Begierden und Ansprüche

    — Arthur Schopenhauer

  18. Die Welt ist für uns stets eine Antwort, die von der Frage abhängt, die wir an sie stellen.

    — Stanislaw Brzozowski

  19. Nicht alles, was zwei Backen hat, ist ein Gesicht

    — Fred Endrikat

  20. Der Mensch ist der Spiegel der Welt. Von ihm hängt es ab, ob das Spiegelbild klar oder beschlagen ist.

    — Wilhelm Raabe