Sprüche über das Leben
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Die Furcht schützt die Tempel besser als alle Mauern.
— Gustave Flaubert
Was glänzt, ist für den Augenblick geboren.
— Johann Wolfgang von Goethe
Was das Gesetz nicht verbietet, das verbietet der Anstand.
— Seneca
Einen interessenlosen Gegenstand gibt es nicht auf dieser Welt, wohl aber Menschen, die sich für nichts interessieren.
— Gilbert Keith Chesterton
Sieh zu, daß du ein ehrlicher Mensch wirst, denn damit sorgst du dafür, dass es einen Schurken weniger auf der Welt gibt.
— Thomas Carlyle
Wir leben in einer Zeit, die zuviel arbeitet und zuwenig erzogen ist, in einer Zeit, wo die Leute vor Fleiß verrückt werden.
— Oscar Wilde
Körper, Seele und Geist sind die Elemente der Welt.
— Novalis
Ich besitze nicht, damit ich nicht besessen werde.
— Antisthenes
Denn was von mir ein Esel spricht, das acht' ich nicht!
— Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Die Laster stritten, wer von ihnen am eifrigsten gewesen sei, dem Bösen auf der Welt zu dienen; den Preis erhielt die Heuchelei
— Johann Wilhelm Ludwig Gleim
Bewunderung ist nur das Maß unserer Kenntnisse und beweist weniger die Vollkommenheit der Dinge als die Unvollkommenheit unseres Geistes.
— Marquis de Vauvenargues
In bescheidenen Verhältnissen ist es leicht, Gleichheit walten zu lassen.
— Tacitus
Man verachtet nicht alle, welche Laster haben, wohl aber jeden, der keine Tugend hat.
— François de la Rochefoucauld
Das ist die beste Kritik von der Welt: wenn einer neben das, was ihm missfällt, etwas anderes besseres stellt.
— Friedrich Rückert
Verbrecher werden immer von Verbrechern eingesperrt.
— Donatien A. F. Marquis de Sade
Der einzelne kann sich vervollkommnen. Aber die Menschheit als ganzes wird weder besser noch schlechter.
— Denis Diderot
Man hört in der Welt leichter ein Echo als eine Antwort
— Jean Paul
Sehnsucht nach Licht ist des Lebens Gebot
— Henrik Johan Ibsen
Wer keine Gelegenheit auslassen kann, etwas Kluges zu sagen, dem kann man die Behandlung eines großen Problems nicht anvertrauen.
— William Hazlitt
Es gibt nichts Beständigeres als die Unbeständigkeit.
— H. J. Christoph von Grimmelshausen