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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 35

  1. Das Jahrhundert ist vorgerückt; jeder einzelne aber fängt doch von vorne an.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  2. Was uns beim Sterben weh tut, ist das Leben

    — Jean Anouilh

  3. Was ist im Leben am schwersten zu erreichen? - Dass man sich selber hinter die Schliche kommt!

    — Wilhelm Busch

  4. Was Grazie dem Körper ist Klarheit dem Geist.

    — François de la Rochefoucauld

  5. Wir könnten manches vom Kapital entbehren, wenn wir mit den Interessen weniger willkürlich umgingen.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  6. Die Furcht schützt die Tempel besser als alle Mauern.

    — Gustave Flaubert

  7. In Wahrheit spiegelt die Kunst den Zuschauer, nicht das Leben.

    — Oscar Wilde

  8. Was glänzt, ist für den Augenblick geboren.

    — Johann Wolfgang von Goethe

  9. Reißt den Menschen aus seinen Verhältnissen, und was er dann ist, nur das ist er.

    — Johann Gottfried Seume

  10. Was das Gesetz nicht verbietet, das verbietet der Anstand.

    — Seneca

  11. Einen interessenlosen Gegenstand gibt es nicht auf dieser Welt, wohl aber Menschen, die sich für nichts interessieren.

    — Gilbert Keith Chesterton

  12. Wir wissen von unsrer Seele wenig und sind sie selbst.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  13. Sieh zu, daß du ein ehrlicher Mensch wirst, denn damit sorgst du dafür, dass es einen Schurken weniger auf der Welt gibt.

    — Thomas Carlyle

  14. Wir leben in einer Zeit, die zuviel arbeitet und zuwenig erzogen ist, in einer Zeit, wo die Leute vor Fleiß verrückt werden.

    — Oscar Wilde

  15. Die meisten Dinge, die uns Vergnügen bereiten, sind unvernünftige Dinge.

    — Charles-Louis de Montesquieu

  16. Körper, Seele und Geist sind die Elemente der Welt.

    — Novalis

  17. Man ist in dem Maße jung, als man empfänglich bleibt für die Freuden der Jugend.

    — Carl Ludwig Schleich

  18. Ich besitze nicht, damit ich nicht besessen werde.

    — Antisthenes

  19. Der Mensch ist das Raubtier mit den Händen.

    — Oswald Spengler

  20. Denn was von mir ein Esel spricht, das acht' ich nicht!

    — Johann Wilhelm Ludwig Gleim