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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 31

  1. Manche Menschen leben bloß für eine gute Grabinschrift.

    Henry de Montherlant

  2. Schönheit ist ein offener Empfehlungsbrief, der die Herzen im voraus für uns gewinnt.

    Arthur Schopenhauer

  3. Wer jeden Abend sagen kann : Ich habe gelebt, dem bringt jeder Morgen einen neuen Gewinn.

    Seneca

  4. Es gibt keine reine Wahrheit, aber ebensowenig einen reinen Irrtum.

    Christian Friedrich Hebbel

  5. Das Alter verklärt oder versteinert

    Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Wenn deine Grundsätze dich traurig machen, verlass dich drauf: Sie sind falsch.

    Robert Louis Stevenson

  7. Man muss die Musik des Lebens hören. Die meisten hören nur die Dissonanzen.

    Theodor Fontane

  8. Die Geschichte ist nicht viel mehr als eine Aufzählung der Verbrechen, Narrheiten und Unglücksfällen der Menschheit.

    Edward Gibbon

  9. Es kommen Fälle vor im Menschenleben, wo's Weisheit ist, nicht allzu weise zu sein.

    Friedrich von Schiller

  10. Von Ruhm und Ehre wird das Herz durchaus nicht satt.

    Friedrich Rückert

  11. Ein Charakter ist ein vollständig gebildeter Wille.

    Novalis

  12. Ganz dumm ist nicht so schlimm als nur halb aufgeklärt.

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  13. Während man dem Geist immer mehr Nahrung gibt und die Köpfe erhellt, lässt man nicht selten das Herz erkalten.

    Gottfried Keller

  14. Zwei ganz verschiedene Dinge behagen uns gleichermaßen: die Gewohnheit und das Neue

    Jean de la Bruyère

  15. Verehrung ist Liebe zu jemandem, den wir bewundern

    Baruch de Spinoza

  16. Alle Kraft der Menschen wird erworben durch Kampf mit sich selbst und Überwindung seiner selbst

    Johann Gottlieb Fichte

  17. Die Wahrheit ist die Sonne des Geistes

    Marquis de Vauvenargues

  18. Welch Unglück, dass das gute Gewissen ein sanftes Ruhekissen ist. Solch Komfort lockt die Tugend, reichlich oft zu schlafen.

    Emil Gött

  19. Ein bißchen Furcht vor etwas Bestimmten ist gut... sie dämpft die viel größere Furcht vor etwas Unbestimmten

    Robert Musil

  20. Ich habe des Alters bedurft, um zu erfahren, was ich wissen wollte, und bedürfte der Jugend, um schön zu sagen, was ich weiß.

    Joseph Joubert