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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 103

  1. Wir halten uns niemals an die gegenwärtige Zeit. Wir nehmen die Zukunft voraus, da sie zu langsam kommt, gleichsam um ihren Lauf zu beschleunigen. Und wir rufen die Vergangenheit zurück, um sie au …

    Blaise Pascal

  2. Der Abend des Lebens bringt seine Lampe mit.

    Joseph Joubert

  3. Die Jahre meines Laufes sind am Ziel wie Pfeile, wenn sie stecken in der Scheibe.

    Michelangelo

  4. Was man Zuneigung nennt, ist in Wirklichkeit nichts anderes als Gewohnheit gewordene Sympathie.

    Jonathan Swift

  5. Heutzutage regiert der Rekord, die Sensation, die Freude am Sinnlosen. Die Zeit war noch nie so günstig für Verbrecher.

    Wilhelm Hasenclever

  6. Die Vorzüge von gestern sind oft die Fehler von morgen.

    Anatole France

  7. Sagt, ist noch ein Land außer Deutschland, wo man die Nase eher rümpfen lernt als putzen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  8. Ordnung ist des Himmels oberstes Gebot.

    Alexander Pope

  9. Individualität ist überall zu schonen und zu ehren als Wurzel jedes Guten.

    Jean Paul

  10. Warten bringt die jungen Trauben zur Reife und wandelt, was nur sprossender Keim war, zu kraftvoller Saat.

    Ovid

  11. Nur die Ruhe in der Bewegung hält die Welt und macht den Mann.

    Gottfried Keller

  12. Das Leben ist vielleicht auch nur ein höchster Begriff wie Raum und Zeit; es ist die Kategorie der Möglichkeit

    Christian Friedrich Hebbel

  13. Das Unrecht bestraft sich selbst.

    Ludwig Tieck

  14. Keine Ruh bei Tag und Nacht, Nichts, was mir Vergnügen macht, Schmale Kost und wenig Geld, Das ertrage, wem's gefällt.

    Lorenzo da Ponte

  15. Nicht die Armseligkeit macht den Menschen selig, sondern die Barmherzigkeit.

    Bernhard von Clairvaux

  16. Wer die Welt vernünftig ansieht, den sieht auch sie vernünftig an.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  17. Sei weder der erste, Neuem nachzujagen, noch der letzte, Altem zu entsagen.

    Alexander Pope

  18. Es ist merkwürdig: die Welt ist das größte Wunder und gerade an dieses wollen die Frommen nicht glauben.

    Daniel Spitzer

  19. Zu jeder Zeit geht unter, was niedrig ist und faul. Stillschweigend schafft der Meister, der Stümper braucht das Maul.

    Carl Spitteler

  20. Sehen ist nicht sehen: sehen ist denken.

    Alexander von Villers