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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 61

  1. Zuhause sein! Wie sich der ganze Wirrwarr der Gefühle verliert und ordnet, wenn man aus dem Fremden heimkehrt in seine eigenen vier Wände. Nur zuhause ist der Mensch ganz.

    Jean Paul

  2. Es gibt bestimmte Fehler, welche - gut dargestellt - besser glänzen als Tugenden!

    François de la Rochefoucauld

  3. Der faule Mensch ist egoistisch, auch mit gutem Herzen.

    Sully Prudhomme

  4. Über seine Verhältnisse kann man nur leben, wenn man welche hat.

    Max Pallenberg

  5. Furcht, Sehnsucht, Hoffnung drängen uns in die Zukunft.

    Michel de Montaigne

  6. Vieles ist wert dafür zu leben. Nichts aber um dafür zu sterben.

    Else Pannek

  7. Der heutige Mensch lacht über den Unverstand der Vorfahren und beginnt mit stolzem Selbstvertrauen eine Reihe von neuen Verwirrungen, über die dann wieder die Nachkommen lachen werden.

    Nikolai Wassiljewitsch Gogol

  8. Der Idealismus wächst mit der Entfernung vom Problem

    John Galsworthy

  9. Die Stärke eines Gefühls erkennt man an den Opfern, die man dafür zu bringen bereit ist.

    John Galsworthy

  10. Betrachte den Traum wie das Gebet deiner dir selbst entflohenen Seele

    Carl Ludwig Schleich

  11. Jede Stunde, die wir leben, ist eine Sterbestunde für irgendwen.

    Anton Wildgans

  12. Das Leben der Gefühlvollen hat drei Epochen: Erwartung, Vergessen, Erinnerung.

    Nikolai Michailowitsch Karamsin

  13. Ein gutes Argument wirkt wundervoll - nur nicht auf den, der etwas hergeben soll.

    Bertolt Brecht

  14. Jede Erinnerung ist gefärbt durch das jetzige So-Sein, also durch einen trügerischen Blickpunkt.

    Albert Einstein

  15. Die Gewohnheit ist langlebiger als die Liebe und überwindet manchmal sogar die Verachtung.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  16. Wer zu geschäftig Gutes tut, hat nicht die Zeit, gut zu sein

    Rabindranath Tagore

  17. Lebenskünstler leben nicht länger, aber mehr.

    Jean Anouilh

  18. Wer zu lange ein Auge zugedrückt hat, wird erstaunt sein, wenn ihm beide plötzlich aufgehen.

    Sören Kierkegaard

  19. Die Menschen fürchten den Tod, wie Kinder sich fürchten, im Dunkeln zu gehen

    Francis Bacon

  20. Das Leben ist wie ein Buch, und wer nicht reist, liest nur ein wenig davon.

    Jean Paul