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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 10

  1. Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen neuer Landstriche, sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen.

    — Marcel Proust

  2. Das Beste an der Zukunft ist, dass sie uns immer einen Tag nach dem anderen serviert wird.

    — Abraham Lincoln

  3. Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht.

    — Albert Einstein

  4. Alle Tagesfragen werden von den Zeitungen künstlich aufgebauscht. Das Gefährlichste daran ist, dass die Zeitungen alles in fertigem Zustand präsentieren, wodurch das Selbstdenken erstickt wird.

    — Leo Tolstoi

  5. Die Welt ist wie ein trunkener Bauer; hebt man ihn auf der einen Seite in den Sattel, fällt er auf der anderen Seite wieder herab.

    — Martin Luther

  6. Die Stimme des Gewissens wäre ein besserer Berater, wenn wir ihr nicht immerzu soufflieren würden, was sie sagen soll.

    — Jean Anouilh

  7. Fürchte nichts und niemanden. Das Teuerste in dir kann durch nichts und niemanden leiden.

    — Leo Tolstoi

  8. Denn wohl ist die Schule das höchste, aber nur dann, wenn sie das Leben ist.

    — Friedrich Fröbel

  9. Das Gegenteil von gut ist nicht böse, sondern gut gemeint

    — Kurt Tucholsky

  10. Es gibt nur zwei Todsünden: Die Bosheit und den Egoismus

    — Rupert Johann Hammerling

  11. Weltverbesserer gibt es genug, aber einen Nagel richtig einschlagen können die wenigsten.

    — Henrik Johan Ibsen

  12. Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete, er kennt weder Gründe noch Gegengründe.

    — Anselm Feuerbach

  13. Geduld ist ein langsamer, aber verlässlicher Baumeister.

    — Margarete Seemann

  14. Werbung is der Versuch, das Denkvermögen des Menschen so lange außer Takt zu setzen, bis er genügend Geld ausgegeben hat.

    — Ambrose Bierce

  15. Die Faulen sind stets aufgelegt, irgendetwas zu tun.

    — Marquis de Vauvenargues

  16. Was wir Zufall nennen, ist der Zufluchtsort der Unwissenheit.

    — Baruch de Spinoza

  17. Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst.

    — Hans Christian Andersen

  18. Noch nie war die Welt mit soviel Gehirn vollgestopft wie heute und noch nie so leer an Liebe und Ehrlichkeit.

    — John Knittel

  19. Es muß furchtbar sein zu hoffen, und niemals die Erfüllung seiner Hoffnung zu erleben.

    — John Knittel

  20. Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.

    — Rainer Maria Rilke