Sprüche über das Leben
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Kräfte lassen sich nicht mitteilen, sondern nur wecken.
— Georg Büchner
Der Mensch kann nicht anders als menschlich urteilen.
— Nikolaus von Kues
Die Wahrheit ist zu schwer für uns. Wir lügen oft, weil wir es gut meinen.
— Paul Keller
Aus der Geduld geht der unschätzbare Frieden hervor, welcher das Glück der Welt ist.
— Baltasar Gracián y Morales
Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.
— Paul Keller
Vorsicht ist die Einstellung, die das Leben sicherer macht, aber selten glücklich.
— Samuel Johnson
Um überhaupt etwas zu sehen, muss man den Sand aus den Augen kriegen, den die Gegenwart ständig hineinstreut.
— Hugo von Hofmannsthal
Wir verbringen so viel Zeit mit Dingen, die dringend sind, so dass keine mehr übrig ist für Dinge, die wichtig sind.
— Henry Ward Beecher
Überhaupt hat der Fortschritt an sich, dass er viel größer ausschaut, als er wirklich ist.
— Johann Nepomuk Nestroy
Alle Menschen haben eine Ahnung und Idee der Wahrheit in sich.
— Matthias Claudius
Der Mensch kann wohl die höchsten Gipfel erreichen, aber nicht lange dort verweilen
— George Bernard Shaw
Auf die Füße kommt unsere Welt erst wieder, wenn sie sich beibringen lässt, dass ihr Heil nicht in Maßnahmen, sondern in neuen Gesinnungen besteht
— Albert Schweitzer
Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.
— Blaise Pascal
Das Gedächtnis hebt die Zeit auf: Es vereint, was dem Anschein nach getrennt vor sich geht.
— Leo Tolstoi
Von allen Qualen, die den Menschen heimsuchen, ist die Selbstverachtung die höchste.
— Berthold Auerbach
Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter einfach dadurch, dass es häufig vorkommt.
— Bertolt Brecht
Leben ist die Kunst, aus falschen Voraussetzungen die richtigen Schlüsse zu ziehen
— Samuel Butler
Träume verhauchen - und nackte, geschundene Menschen erwachen
— Emil Gött
Nach den Jahren der Last kommt die Last der Jahre
— Johann Wolfgang von Goethe
Tadle nichts Menschliches! Alles ist gut, nur nicht überall, nur nicht immer, nur nicht für alle.
— Novalis