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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 43

  1. Die Angst vor einer Gefahr kann manchmal die größte der Gefahren sein.

    — Niccolò Tommaseo

  2. Wer von den ungewissen Ereignissen der Zukunft nichts erhofft und nichts befürchtet, ist wahrhaft klug.

    — Anatole France

  3. Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das, was man Dummheit nennt,und einem solochen Gebrechen ist leider gar nicht abzuhelfen.

    — Immanuel Kant

  4. Wenn Kopf und Herz sich widersprach, tät doch das Herz zuletzt entscheiden. Der arme Kopf gibt immer nach; er ist der Klügere von beiden.

    — Paul Johann Ludwig von Heyse

  5. Wir sollten weder im Zorn zurückschauen, noch furchtsam nach vorn, sondern mit offenen Augen umherblicken.

    — James Thurber

  6. Für gewöhnlich stehen nicht die Worte in der Gewalt der Menschen, sondern die Menschen in der Gewalt der Worte.

    — Hugo von Hofmannsthal

  7. Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern das gute Leben. "Gut" leben ist soviel wie "edel und gerecht".

    — Platon

  8. Du kannst nicht Schlittschuhlaufen lernen, ohne dich lächerlich zu machen. Auch das Eis des Lebens ist glatt.

    — George Bernard Shaw

  9. Wovor ich mich am meisten fürchte, ist die Furcht.

    — Michel de Montaigne

  10. Erdachtes mag zu denken geben, doch nur Erlebtes wird beleben.

    — Paul Johann Ludwig von Heyse

  11. Ein einz'ger Augenblick kann alles umgestalten.

    — Karl Maria von Weber

  12. Was eine Nation groß macht, sind nicht in erster Linie die großen Männer. Es ist das Format der Mittelmäßigen.

    — José Ortega y Gasset

  13. Schweigen ist die unerträglichste Erwiderung.

    — Gilbert Keith Chesterton

  14. Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.

    — Christian Morgenstern

  15. Wer die Menschen gründlich erforscht und das Verkehrte in ihrem Denken, Fühlen, Geschmack und Streben erkannt hat, kommt zur Einsicht, dass ihnen Unbeständigkeit weniger schadet als Eigensinn.

    — Jean de la Bruyère

  16. Obwohl jeder das Schicksal hat, einmal zu sterben, lege deinen Kopf nicht in den Rachen des Löwen.

    — Saadi Moscharrefoddin

  17. Mit dem Alter nimmt Urteilskraft zu und Genie ab.

    — Immanuel Kant

  18. Was in der Welt dir nicht gefällt, musst du dir gelassen gefallen lassen

    — Paul Johann Ludwig von Heyse

  19. Menschlich gesprochen hat auch der Tod sein Gutes: Er setzt dem Alter ein Ziel.

    — Jean de la Bruyère

  20. Was der Feind uns nicht antun konnte, das tun wir uns selber an.

    — John Steinbeck