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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 43

  1. Kräfte lassen sich nicht mitteilen, sondern nur wecken.

    Georg Büchner

  2. Der Mensch kann nicht anders als menschlich urteilen.

    Nikolaus von Kues

  3. Die Wahrheit ist zu schwer für uns. Wir lügen oft, weil wir es gut meinen.

    Paul Keller

  4. Aus der Geduld geht der unschätzbare Frieden hervor, welcher das Glück der Welt ist.

    Baltasar Gracián y Morales

  5. Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.

    Paul Keller

  6. Vorsicht ist die Einstellung, die das Leben sicherer macht, aber selten glücklich.

    Samuel Johnson

  7. Um überhaupt etwas zu sehen, muss man den Sand aus den Augen kriegen, den die Gegenwart ständig hineinstreut.

    Hugo von Hofmannsthal

  8. Wir verbringen so viel Zeit mit Dingen, die dringend sind, so dass keine mehr übrig ist für Dinge, die wichtig sind.

    Henry Ward Beecher

  9. Überhaupt hat der Fortschritt an sich, dass er viel größer ausschaut, als er wirklich ist.

    Johann Nepomuk Nestroy

  10. Alle Menschen haben eine Ahnung und Idee der Wahrheit in sich.

    Matthias Claudius

  11. Der Mensch kann wohl die höchsten Gipfel erreichen, aber nicht lange dort verweilen

    George Bernard Shaw

  12. Auf die Füße kommt unsere Welt erst wieder, wenn sie sich beibringen lässt, dass ihr Heil nicht in Maßnahmen, sondern in neuen Gesinnungen besteht

    Albert Schweitzer

  13. Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.

    Blaise Pascal

  14. Das Gedächtnis hebt die Zeit auf: Es vereint, was dem Anschein nach getrennt vor sich geht.

    Leo Tolstoi

  15. Von allen Qualen, die den Menschen heimsuchen, ist die Selbstverachtung die höchste.

    Berthold Auerbach

  16. Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter einfach dadurch, dass es häufig vorkommt.

    Bertolt Brecht

  17. Leben ist die Kunst, aus falschen Voraussetzungen die richtigen Schlüsse zu ziehen

    Samuel Butler

  18. Träume verhauchen - und nackte, geschundene Menschen erwachen

    Emil Gött

  19. Nach den Jahren der Last kommt die Last der Jahre

    Johann Wolfgang von Goethe

  20. Tadle nichts Menschliches! Alles ist gut, nur nicht überall, nur nicht immer, nur nicht für alle.

    Novalis