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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 161

  1. Einige Wochen selbstbeschaulicher Muße lassen dich begreifen, wie leicht man sich die Augen für sein Eigenstes monate- und jahrelang durch fremde Brillen verdirbt.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  2. Wir alle lassen uns durch die Gewöhnung viel lieber, weit bequemer, überzeugen als durch das ursprüngliche Gefühl.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  3. Zwei Dinge gibt es, die uns die Erfahrung lehren sollte: dass man erstens eine Menge verbessern muss, aber zweitens nicht zu viel verbessern darf.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix

  4. Das Talent liebt Schwierigkeiten, aber solche, die es sich selber wählt.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix

  5. Ich glaube, es gibt niemanden, der die Enttäuschung oder vielmehr die Verzweiflung des reiferen und des hohen Alters jemals beschrieben hätte.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix

  6. Bücher sind für viele Leute nur Möbel aus Papier

    George Prentice Denison

  7. Ein jeder hat Luftschlösser und der Arme zumeist

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer

  8. Ich habe einen Horror vor dem Tod. Die Toten sind so schnell vergessen. Aber nach meinem Tod muss man sich einfach an mich erinnern.

    Emily Elizabeth Dickinson

  9. Wir wissen nicht, wie groß wir sind, bis sie uns zum Aufstehen zwingen. Und wenn wir es dann wirklich tun, wird unser Kopf durch die Wolken dringen.

    Emily Elizabeth Dickinson

  10. Sterben ist eine wilde Nacht und ein neuer Weg.

    Emily Elizabeth Dickinson

  11. Das Alter kommt plötzlich und nicht nach und nach, wie man immer sagt.

    Emily Elizabeth Dickinson

  12. Ist deine letzte innerste Wahrheit, die du gefunden hast, auch eins mit deinem Handeln?

    Eugen Diederichs

  13. Eigentlich jung kann man nur im Alter sein

    Eugen Diederichs

  14. Nicht auf das Orientiertsein kommt es an, nicht auf das Reden, sondern auf die Leistungen: die Tat.

    Eugen Diederichs

  15. Je freier die Institution des Volkes, desto strenger muss die Erziehung sein. Das ist einer meiner fundamentalsten Erziehungsgrundsätze.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  16. Das Leben wirft bald tiefe Schatten über unsere Seele, bald teilt es ihr Licht und Freude mit.

    Wilhelm Dilthey

  17. Das Leben verlangt gebieterisch eine Leitung durch den Gedanken.

    Wilhelm Dilthey

  18. Wenn der Magen Geige spielt, fängt das Gehirn einen bösen Tanz an.

    Polybios Dimitrakopoulos