Sprüche über das Leben
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Einige Wochen selbstbeschaulicher Muße lassen dich begreifen, wie leicht man sich die Augen für sein Eigenstes monate- und jahrelang durch fremde Brillen verdirbt.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Wir alle lassen uns durch die Gewöhnung viel lieber, weit bequemer, überzeugen als durch das ursprüngliche Gefühl.
— Richard Fedor Leopold Dehmel
Zwei Dinge gibt es, die uns die Erfahrung lehren sollte: dass man erstens eine Menge verbessern muss, aber zweitens nicht zu viel verbessern darf.
— Ferdinand Victor Eugene Delacroix
Das Talent liebt Schwierigkeiten, aber solche, die es sich selber wählt.
— Ferdinand Victor Eugene Delacroix
Ich glaube, es gibt niemanden, der die Enttäuschung oder vielmehr die Verzweiflung des reiferen und des hohen Alters jemals beschrieben hätte.
— Ferdinand Victor Eugene Delacroix
Bücher sind für viele Leute nur Möbel aus Papier
— George Prentice Denison
Ein jeder hat Luftschlösser und der Arme zumeist
— Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer
Ich habe einen Horror vor dem Tod. Die Toten sind so schnell vergessen. Aber nach meinem Tod muss man sich einfach an mich erinnern.
— Emily Elizabeth Dickinson
Wir wissen nicht, wie groß wir sind, bis sie uns zum Aufstehen zwingen. Und wenn wir es dann wirklich tun, wird unser Kopf durch die Wolken dringen.
— Emily Elizabeth Dickinson
Sterben ist eine wilde Nacht und ein neuer Weg.
— Emily Elizabeth Dickinson
Das Alter kommt plötzlich und nicht nach und nach, wie man immer sagt.
— Emily Elizabeth Dickinson
Ist deine letzte innerste Wahrheit, die du gefunden hast, auch eins mit deinem Handeln?
— Eugen Diederichs
Eigentlich jung kann man nur im Alter sein
— Eugen Diederichs
Nicht auf das Orientiertsein kommt es an, nicht auf das Reden, sondern auf die Leistungen: die Tat.
— Eugen Diederichs
Je freier die Institution des Volkes, desto strenger muss die Erziehung sein. Das ist einer meiner fundamentalsten Erziehungsgrundsätze.
— Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg
Das Leben wirft bald tiefe Schatten über unsere Seele, bald teilt es ihr Licht und Freude mit.
— Wilhelm Dilthey
Das Leben verlangt gebieterisch eine Leitung durch den Gedanken.
— Wilhelm Dilthey
Wenn der Magen Geige spielt, fängt das Gehirn einen bösen Tanz an.
— Polybios Dimitrakopoulos