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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 99

  1. Das ganze Jahrhundert ist ein Wettrennen nach großen Zielen mit kleinen Menschen

    Jean Paul

  2. Es ist das Los der Menschheit, dass die Wahrheit keiner hat. Sie haben sie alle, aber verteilt, und wer nur bei einem lernt, der vernimmt nie, was die anderen wissen.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  3. Wenn man mit sich selbst einig ist, ist man es auch mit anderen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Greift nur hinein ins volle Menschenleben ein jeder lebt's, nicht vielen ist's bekannt und wo ihr's packt, da ist's interessant.

    Johann Wolfgang von Goethe

  5. Aufgeblasenheit ist der zuverlässigste Schwimmgürtel im Strom des Lebens

    Wilhelm Raabe

  6. Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung, aber Gewissheit ist eine absurde.

    Voltaire

  7. Langeweile ist ein Gefühl des Überdauerns, ohne zu leben. Der Müßiggang ist Strafe für sich selbst. Dummes Geschwätz verurteilt sich selbst.

    Sully Prudhomme

  8. Wenn alle Tage im Jahre gefeiert würden, so würde Spiel so lästig sein wie Arbeit.

    William Shakespeare

  9. Nur was wir ersehnen, ist unser Eigentum. Was wir besitzen, haben wir schon verloren.

    Karl Gustav Adolf von Harnack

  10. Das ist der Toren Torheit: Sie leben ohne Herzeleid.

    Mechthild von Magdeburg

  11. Man kann nicht ohne Furcht sein, wenn man furchterregend aussieht.

    Epikur

  12. Auch der Anblick des Schlechten kann eine Schulung für das Gute sein

    Niccolò Tommaseo

  13. Welchen Sinn hat das Leben eines Menschen, der keine Zeit hat?

    Frank Wedekind

  14. Die Wahrheit ist zu schlau, um gefangen zu werden.

    Wilhelm Busch

  15. Verpflichtungen nehmen einem nur Kraft und machen wenig Vergnügen.

    John Steinbeck

  16. Der Mensch ist geboren, um in ewig zappelnder Ruhelosigkeit oder in der tatenlosen Lethargie der Langeweile sein Leben zu verbringen.

    Voltaire

  17. Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht.

    Fritz Grünbaum

  18. Was das Wollen selbst anbetrifft, so ist es unrichtig, wenn man sagt, dass es Gegenstand des freien Willens sei

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  19. Ich wollte, ich könnte aus meinem Fleisch schlüpfen und eine Weile in meinen Knochen herumsitzen, um mich abzukühlen.

    Thomas Chandler Haliburton

  20. Die Welt gehört, wie die Frauen, dem, der sie verführt, genießt und mit Füßen tritt.

    Giacomo Leopardi