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Sprüche über das Leben

3218 Sprüche — Seite 99

  1. Das ist der Toren Torheit: Sie leben ohne Herzeleid.

    Mechthild von Magdeburg

  2. Man kann nicht ohne Furcht sein, wenn man furchterregend aussieht.

    Epikur

  3. Auch der Anblick des Schlechten kann eine Schulung für das Gute sein

    Niccolò Tommaseo

  4. Welchen Sinn hat das Leben eines Menschen, der keine Zeit hat?

    Frank Wedekind

  5. Die Wahrheit ist zu schlau, um gefangen zu werden.

    Wilhelm Busch

  6. Verpflichtungen nehmen einem nur Kraft und machen wenig Vergnügen.

    John Steinbeck

  7. Der Mensch ist geboren, um in ewig zappelnder Ruhelosigkeit oder in der tatenlosen Lethargie der Langeweile sein Leben zu verbringen.

    Voltaire

  8. Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht.

    Fritz Grünbaum

  9. Was das Wollen selbst anbetrifft, so ist es unrichtig, wenn man sagt, dass es Gegenstand des freien Willens sei

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  10. Ich wollte, ich könnte aus meinem Fleisch schlüpfen und eine Weile in meinen Knochen herumsitzen, um mich abzukühlen.

    Thomas Chandler Haliburton

  11. Die Welt gehört, wie die Frauen, dem, der sie verführt, genießt und mit Füßen tritt.

    Giacomo Leopardi

  12. Ich denke, dass eine tief in die Seele eingewachsene Empfindung sich niemals verliert, niemals altert.

    Stanislaw Brzozowski

  13. Zu große Güte ist ein Stück von Dummheit.

    Publius Syrus

  14. Es gibt immer Erlebnisse, von denen man nie und nimmer reden kann, und doch jemand wünschte, der es schweigend verstünde, ohne daran zu rühren.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  15. Du mußt selbst wachsen, egal wie groß Dein Großvater war.

    Abraham Lincoln

  16. Um in den Dingen des Menschenherzens durch und durch bewandert zu sein, müssen wir auch noch in dem mit eisernen Schließen verschlossenen Buch der Verzweiflung nachschlagen.

    Edgar Allan Poe

  17. Revolutionen sind die Krankheiten, die das Wachstum der Menschheit bezeichnen.

    Christian Friedrich Hebbel

  18. Ein junger Mensch ist wie ein junger Most - der lässt sich nicht halten, der muss gären.

    Martin Luther

  19. Tugend ist die Mitte zwischen den Fehlern.

    Horaz

  20. Das Leben leicht tragen und tief genießen, ist ja doch die Summe aller Weisheit.

    Wilhelm von Humboldt